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Thứ Hai, 29 tháng 9, 2014

Plastikfreies Waschmittel

Drei Möglichkeiten, Wäsche plastikfrei zu waschen: Gekauftes Waschpulver von der Firma Frosch, Waschmittel aus Kastanien und Flüssigwaschmittel aus Waschsoda und Alepposeife.
Foto rechts von C.Krahe

Alltägliche Dinge sind oft eine besonders große Herausforderung, wenn es darum geht, plastikfreie Alternativen zu finden. Heute stelle ich einige Möglichkeiten für plastikfreies Waschmittel vor. Da sollte für jede und jeden eine praktikable Möglichkeit dabei sein. Egal, ob ihr lieber selber macht oder kauft. 

Waschmittel selber machen


Gerade ist wieder eine gute Zeit, um Kastanien zu sammeln. Kastanien enthalten Saponine und lassen sich recht einfach zu einem kostengünstigen und umweltfreundlichen Waschmittel verarbeiten. Wie das geht, könnt ihr hier lesen --> Wie man aus Kastanien Waschmittel macht

In den Kommentaren gibt es auch einige tolle Hinweise, zum Beispiel könnt ihr hier lesen, wie man auch aus Efeu Waschmittel selber machen kann --> Wie man aus Efeu Waschmittel macht

Eine weitere Möglichkeit, Waschmittel selber zu machen, ist die Kombination aus Waschsoda und Alepposeife. Daraus entsteht ein Flüssigwaschmittel, das man auch gut mit ätherischen Ölen beduften kann --> Wie man Flüssigwaschmittel herstellt
Das ganze kann man wohl auch als trockenes Waschpulver aufbewahren --> Wie man Waschpulver macht

Plastikfreies Waschmittel kaufen


Das Waschpulver der Firma Frosch hat keine versteckte Plastiktüte hinter der Kartonfassade. Das Pulver liegt lose im Karton, der aus Altpapier hergestellt wurde.

Matthias und ich haben lange gesucht. Zwar haben wir viel Spaß daran, unser Waschmittel selber zu machen, aber nicht immer Zeit dazu. Für Leute, die aus diversen Gründen Waschmittel nicht selber machen wollen oder können, ist plastikfreies Waschmittel aus dem Laden eine gute Alternative. 

Ich habe schon öfter gelesen, dass Ecover plastikfrreies Waschmittel anbieten soll, als wir das letzte mal dort gekauft haben, war noch eine Plastiktüte im Karton versteckt. Vielleicht hat jemand Informationen, wie es derzeit aussieht? Ecover gibt es im Bioladen oder in der Drogerie. 

Bei der Firma Frosch findet man loses Waschpulver im Karton aus Altpapier. Frosch findet man in der Drogerie oder im Supermarkt. 

Unentdeckte Alternativen


Kennt ihr noch andere Möglichkeiten, Wäsche plastikfrei zu waschen? Waschnüsse sind eine Möglichkeit, haben uns aber nicht unbedingt überzeugt, wo Kastanien doch vor der Haustür wachsen. Wie wascht ihr eure Wäsche? Für welche Alternative würdet ihr euch entscheiden?

Thứ Năm, 24 tháng 4, 2014

Wie man Deocreme selber macht

Man sieht die fertige Deocreme in einer kleinen Dose. Die Creme ist weißlich.

Deocreme selber machen ist ziemlich einfach und das ganze wirkt tatsächlich. Die Deocreme ist plastikfrei und sehr ergiebig. 

Wie man Deocreme selber macht, wie sie wirkt und warum ich sie trotzdem nicht mehr verwende, lest ihr hier. 

Wie mache ich Deocreme selber?


Das Internet wimmelt mittlerweile vor Rezepten für Deocreme. Ziemlich cool, aber auch ein bisschen unübersichtlich. Das Rezept, an dem ich mich damals orientiert habe, existiert leider nicht mehr (da sag noch mal jemand, das Internet vergesse nichts). 

Um Deocreme selber zu machen, braucht ihr nicht viele Zutaten. 

Ihr braucht Stärke, Natron und Kokosöl sowie eine saubere Schüssel und einen Löffel und eine Dose für die fertige Deocreme.

Das einfachste Rezept funktioniert mit Stärke, Natron und Kokosöl. Das sind sozusagen die Grundzutaten, die es braucht. Das ganze kann man noch mit Sheabutter, Zinkoxid, Vitaminen und natürlich Duft verfeinern, wenn man denn will. Meine Deocreme war minimalistisch. Ich mag es einfach. 

Selbstgemachte Deocreme

Dazu braucht man: 


- 2 Teile Kokosöl
- 1 Teil Stärke
- 1 Teil Natron

- eine saubere Schüssel
- einen sauberen Löffel
- eine Dose für die fertige Deocreme

Schüssel, Dose und Löffel gut mit kochendem Wasser abspülen, damit sie keimfrei sind.
Stärke und Natron werden gut vermischt.  Das Kokosöl sanft schmelzen und zu den trockenen Zutaten geben. Gut umrühren.
Das ganze in eine Dose füllen (Ich habe ein Döschen von Lush verwendet, das ich noch da hatte).  Noch mal gut umrühren und das ganze im Kühlschrank hart werden lassen. 
Fertig ist die Deocreme. Die Anwendung ist ebenso einfach wie die Herstellung. Einfach ein bisschen Deocreme zwischen auf die Finger nehmen und unter den Achseln verreiben. 

Wie wirkt selbstgemachte Deocreme?


Ich habe die Deocreme relativ lange benutzt. Sie ist sehr ergiebig und lässt sich auch gut mitnehmen. Ich hab die Deocreme beim Sport getragen, im Herbst und auch bei wärmeren Temperaturen. 

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat die Deocreme wirklich sehr gut gewirkt. 

Wichtig zu wissen ist, dass die Deocreme kein Antitranspirant ist, das heißt, man schwitzt, aber man stinkt dabei nicht. Das ist möglicherweise ein Unterschied zu den Deos, die man im Kaufhaus bekommt und erst mal ungewohnt. Man sollte aber dran denken, dass Schwitzen für den Körper eine wichtige Funktion hat. Die Poren zu verstopfen ist meistens keine wirklich gute Idee. 

Auch beim Sport und danach hat die Deocreme gewirkt. Kein unangenehmer Geruch. 

Besonders positiv finde ich, dass meine selbstgemachte Deocreme nicht riecht. Ich finde es manchmal ganz schön irre, wie viele unterschiedliche Düfte ein Mensch auf seinem Körper tragen kann. 

Also insgesamt eine tolle Sache. 

Warum ich die Deocreme trotzdem nicht mehr benutze


Obwohl die Deocreme gut gegen Gerüche wirkt, einfach zu machen und anzuwenden sowie günstig in der Herstellung ist, benutze ich sie nicht mehr. 

Warum? Nach einer Weile bekam ich Hautprobleme. Meine Haut ist sehr empfindlich und neigt zu Neurodermitis. Ich bekam Ausschlag unter dem Achseln, der wirklich unangenehm war. 

Ich vermute, das Natron war zu aggressiv. Allerdings scheine ich eine der wenigen zu sein, die damit Probleme haben, die meisten Berichte aus dem Netz sind sehr positiv. 

Also greife ich auf eine der anderen Deo-Alternativen zurück, die wir schon getestet haben. 

Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Tipp für mich, wie ich die Deocreme hautverträglicher bekomme?


Thứ Ba, 10 tháng 7, 2012

Plastikfrei genießen - Zitronen-Melissen-Limonade


Sommerzeit - Limonadenzeit. Limonaden selber machen bietet sich an, wenn man weder schwere Glasflaschen vom Getränkemarkt bis nach Hause schleppen möchte, noch Plastikflaschen ins Haus kommen sollen. Alles was ihr braucht, um euch eine leckere Zitronenlimonade selber zu machen, verrät euch der folgende Post...

Zitronen-Melissen-Limonade
Dazu braucht man:

- 1,5 Zitronen
- 600-800 ml Wasser
- 3 TLl Zucker
- Eine Hand voll Melisse

Dauer: 5 Minuten
Schwierigkeitsgrad:einfach

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Als erstes die Zitronen auspressen und den Saft in die Flasche füllen. Danach die drei Teelöfel Zucker sowie die Blätter der Zitronenmelisse zugeben. Nun kann man die Flasche mit Wasser auffüllen und es ordentlich schütteln.
Die Limonade schmeckt am besten, wenn sie kalt ist. Mit den Zutaten könnt ihr natürlich ganz nach belieben rumexperimentieren, die eine oder der andere mag seine Limonade süßer oder saurer. Hier muss man sein eigenes perfektes Mischverhältnis finden. Auch geben die Zitronen unterschiedlich viel Flüssigkeit, so dass auch hier etwas Ausprobiererei gefragt ist.
Viele weitere Ideen was man mit seinen Leitungswasser so anfangen kann, hat Pia vom Matschhaus-Blog in diesem Post zusammengetragen. Vielleicht findet ihr ja noch weitere Anregungen.

Thứ Tư, 6 tháng 6, 2012

Brotaufstriche selber machen


Ich mache gerne Brotaufstriche selber. Das ist plastikfrei, vegan und auch noch günstiger, als vegane Brotaufstriche zu kaufen. 
Neulich bei einem veganen Frühstück, zu dem viele tolle Leute viele tolle selbstgemachte Aufstriche mitgebracht haben, gab es viele große Augen und ganz oft die Bemerkung: Super toll, aber das ist ja so aufwendig.
Ist es eigentlich gar nicht. 

Ich zum Beispiel werfe einfach immer ein paar Dinge in eine Schüssel, püriere das ordentlich durch und voilà. Meistens schmeckt das Ergebnis dann ganz gut bis richtig lecker. 
Kichererbsen und Bohnen eignen sich zum Beispiel wunderbar um Aufstriche herzustellen. Aber auch Nüsse und Kerne sind eine gute Grundlage. Die sollten vorm Verarbeiten allerdings in Wasser eingeweicht werden, damit die Konsistenz am Ende cremiger wird. 

Der Aufstrich, den ihr oben seht besteht aus Weißen Bohnen, Zwiebeln, Hefeflocken, Salz, Öl, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Kurkuma. 
Zwiebel klein schneiden und anbraten, dann alles zusammen in eine Schüssel geben und pürieren. Cremig, würzig, lecker. 

Falls ihr euch über die Plastik-Gewürze wundert. Die waren noch übrig. Wenn sie alle sind, werden neue in Glas nachgekauft. 

Mein Tipp: Probiert einfach aus. Getreu dem Motto Selber machen statt kaufen. Nehmt Gewürze, die ihr mögt, vergesst das Salz nicht. Nachwürzen kann man immer. 

Thứ Năm, 10 tháng 5, 2012

Do it yourself: Brotbeutel nähen

Ach ich bin immer so furchtbar stolz, wenn ich etwas selbst gemacht habe, ich muss es euch einfach zeigen. 

Dabei ist es eigentlich keine große Sache so einen Brotbeutel oder Brotsack zu nähen. Aber mir fehlt immer noch eine Nähmaschine, so dass ich mal wieder per Hand genäht habe. Sehr entspannend, wenn es auch ein wenig länger dauert. 

Bevor ich den Brotsack genäht habe, haben wir unser Brot in einer Jutetasche oder in der Papiertüte im Brotkorb aufbewahrt. Ging auch, sah aber nicht so schön aus.

Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass Brot nur schimmelt, wenn man es in einer Plastiktüte aufbewahrt? In der Papiertüte, im Beutel oder im Brotkorb (oder einer Kombination davon) passiert nichts. Es hält, bis es irgendwann einfach trocken ist. Das kommt wohl daher, dass die Feuchtigkeit, die sich bildet entweichen kann und nicht wie in der Plastiktüte gefangen ist und ein eigenes Biotop bildet. 

Ich persönlich finde es ja viel angenehmer trockenes als schimmeliges Brot zu haben. Und wenn mal Brotreste übrig bleiben, machen wir daraus einfach Paniermehl. Das schmeckt auch viel besser als gekauftes. 

Nun aber zurück zum Brotbeutel. Im Endeffekt habe ich einen alten Jutebeutel ohne Aufdruck verwendet. 
Trageriemen abgeschnitten, den Saum einmal umgeklappt und festgenäht, so dass eine Art Tunnel entsteht. 
Dann habe ich diesen "Tunnel" an einer Seite vorsichtig aufgeschnitten und die Schnittflächen mit kleinen Stichen abgenäht, so dass nichts ausfranst. 
Einen schönen Faden durchgezogen (die Pakete von Waschbär sind immer mit schönem Band verschnürt) und voilà! Das Durchziehen geht übrigens ganz einfach, wenn man den Faden an eine Sicherheitsnadel knotet und dann durch den Tunnel zieht beziehungsweise schiebt. 
Den Beutel gründlich waschen, je nachdem, was vorher mit ihm getan wurde, und nach Lust und Laune dekorieren. 

Ganz einfach, aber sehr effektiv und praktisch. Und natürlich selbstgemacht. Eh am besten.

Chủ Nhật, 15 tháng 4, 2012

Putzen ohne Plastik: Fenster














Der Frühling kommt und mit ihm auch der Frühjahrsputz. Endlich wieder eine Jahreszeit, in der es sich lohnt, aus dem Fenster zu schauen (auch wenn unsere Aussicht nicht die schönste ist). Deshalb mussten am Wochenende Fenster geputzt werden. Nicht grade meine Lieblingsaufgabe, besonders weil ich Fensterputzen immer mit viel Arbeit verbinde. Ja, auch als ich noch den extra Fensterputzreiniger aus der Plastikflasche benutzt habe. Immer blieben Schlieren und ich musste wie blöde nachwischen. Mittlerweile ist auch das chemische Putzmittel alle und es ging das erste Mal ans plastikfreie Fenster putzen. Falls ihr euch jetzt wundert... ja, ich putze selten Fenster, nur wenn es wirklich sein muss.

Meine ersten Versuche mit reinem Wasser und Zitrone waren eher mäßig. Schlieren und ein steifer Arm war das Resultat nach dem ersten Fenster. Gott sei Dank erinnerte ich mich dann an einen Tipp von Rebecca vom Mückeblog

Meine Rettung: Eine ganz einfache Wasser-Essig-Lösung. Bitte fragt mich jetzt nicht nach Mischverhältnissen, ich habe einfach einen Schuss Essigessenz in meine 1-2 Liter Leitungswasser gegeben und drauf los geputzt. Und es ging super. Sogar ohne großen Aufwand schlierenfrei. Ich bin sehr begeistert. 

Die Zitrone hab ich übrigens auch nicht umsonst aufgeschnitten. Fliegendreck und Ablagerungen von Topfpflanzen gingen super weg, nachdem ich mit der halben Zitrone drüber gegangen bin. Das war mit der Wasser-Essig-Lösung alleine nicht zu schaffen. 

Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit dieser so einfachen Methode. Bei den beiden Wohnzimmerfenstern, dem ersten und zweiten, das ich geputzt habe, sieht man den Unterschied ganz deutlich. Das erste hab ich einfach nicht schlierenfrei bekommen, das zweite (mit der Wasser-Essig-Lösung) sieht nahezu perfekt aus.

Thứ Bảy, 14 tháng 4, 2012

Veganes Eis selber machen

Langsam aber sicher wird es wärmer draußen. Und was passt besser zu sonnigen Tagen als ein leckeres Eis?

Allerdings ist das mit dem Eis so eine Sache. Das Liebäugeln mit der veganen Lebensweise und eine Laktoseintoleranz lassen mich normales Eis in eher schlechtem Licht sehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Großteil des Speiseeises in Plastik verkauft wird. Klar gibt es auch Eis mit Papierverpackung, aber selbstgemacht ist doch immer noch am besten. Man weiß was drin ist, wie es hergestellt wurde und es steckt Liebe drin. 

Veganes Eis selber zu machen ist auch tatsächlich gar nicht so schwer. Die Grundlage bilden gefrorene Früchte. Reife Bananen eignen sich ebenso wie Beeren. Ich habe mittlerweile immer ein Glas kleingeschnittene Bananen im Tiefkühler, falls ich mal Lust auf Eis bekomme. 

Die gefrorenen Bananenstücke werden einfach im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinert und fertig ist ein leckeres, veganes, kalorienarmes Eis. Ein Schuss Mandelmilch gibt Cremigkeit, während ein bisschen dunkle Schokolade für das extra Nom sorgt. 

Zum Einfrieren eignen sich tatsächlich reife Bananen am besten, da sie im Geschmack voller und süßer sind. Mein erster Versuch mit recht jungen Bananen lief auch ganz gut, allerdings musste ich noch ein wenig Zucker (Agavendicksaft, Stevia oder Honig funktioniert ebenso) dazugeben, um meine Süßlust zu befriedigen. 

Andere vegane Eisvariationen lassen sich mit gefrorenem Fruchtsaft oder als Sorbet umsetzen. Die beiden Varianten erinnern aber tatsächlich eher an Wassereis, während das vegane Bananeneis sich (für mich) durchaus mit konventionellem Sahne-Eis messen kann. 

Thứ Sáu, 6 tháng 4, 2012

Plastikfrei genießen: Vegane Mandelmilch

Okay, ich gebe es zu, es ist nicht ganz plastikfrei... Ich konnte immer noch keine Mandeln ohne Plastikverpackung finden (Tipps sind wie immer willkommen). Aber immerhin ist die selbstgemachte Mandelmilch viel plastikärmer als gekaufte Mandel- oder Sojamilch. Aus einer großen Packung Mandeln bekommt man nämlich so einige Liter Milch und Tetrapacks sind ja wahre Verpackungsschleudern. Außerdem schmeckt selbstgemacht eh immer besser. 

Im Internet geistern tausendundein Rezept für selbstgemachte Mandelmilch herum, ich habe mich an diesem hier orientiert. 

Vegane Mandelmilch

Dazu braucht man: 

- Eine Tasse (100-150g) ganze Mandeln
- 800-1000ml Wasser
- 1 Prise Salz
- Zucker, Stevia oder Agavendicksaft (für Nicht-Veganer*innen auch Honig) zum Süßen

Portionen: 800-1000ml
Dauer: (4 Stunden +) 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

An Geräten braucht man außerdem: Mixer, Topf oder Schüssel, Sieb sowie Geschirr- oder Filtertuch. 

Die Mandeln müssen, bevor sie verarbeitet werden, mindestens 4 Stunden in Wasser eingeweicht werden. 
Nach der Einweichzeit das Wasser abgießen und Mandeln gut abspülen.

Update: Das ganze funktioniert auch ohne das Einweichen, dann wird die Mandelmilch bloß nicht ganz so cremig.

Die Mandeln mit frischem Wasser und einer Prise Salz in den Mixer geben und ordentlich mixen. So lange mixen, bis die Mandeln vollständig zerkleinert sind und sich die Zutaten gut vermischt haben. Je nachdem wie viel Wasser man an dieser Stelle nimmt, desto intensiver wird der Mandelgeschmack. 
Während der Mixer arbeitet, Topf oder Schüssel mit Sieb und Geschirrtuch auslegen. Die Mandel-Wasser-Mixtur wird nun durch Geschirrtuch und Sieb in den Topf gegossen. Im Geschirrtuch bleibt Mandelmehl zurück. Gut auspressen. 
Im Topf wartet nun die Mandelmilch darauf, abgeschmeckt und nach Belieben gesüßt zu werden. 
Wenn die Milch sofort gebraucht wird, könnt ihr euch das kochen sparen. Wenn die Mandelmilch länger halten soll, die Milch kurz auf dem Herd aufkochen und noch heiß in Schraubgläser oder -flaschen füllen.

Dasselbe Rezept funktioniert übrigens auch mit anderen Nüssen. Hier gibt es ein Rezept für Haselnussmilch.

Thứ Bảy, 17 tháng 3, 2012

Ein Behälter für die Haarseife

Wenn man unterwegs ist, ist Lavaerde, die ich sonst sehr gern benutze, zugegebenermaßen eher unpraktisch. Also nehme ich auf Reisen gerne Haarseifen mit.

Aber wie transportiert man Seifen am geschicktesten? Sie sind glitschig und rutschig und nach dem Duschen immer noch total feucht. Für das feste Shampoo von Lush haben wir eine Metalldose. Allerdings ist die rund und für andere (meist eckige) Haarseifen ungeeignet. Außerdem trocknen Seifen in geschlossenen Behältnissen schlecht bis gar nicht. Bisher habe ich Seifen in Papiertüten mitgenommen, wenn ich unterwegs war. Die lösen sich aber ziemlich schnell auf,wenn die Seife noch nicht ganz trocken ist, wenn man sie wieder wegpackt. 

Die Lösung für das Problem wurde mir von frau siebensachen präsentiert. In einem Kommentar schrieb sie: "zum mitnehmen (und auch sonst zur unterbringung) hab ich einen alten waschlappen kleinergenäht. da tu ich die seife direkt nach benutzung wieder rein. er fängt allen schaum auf, und wenn ich ihn am schluß auf links krempele, hab ich mindestens einmal haarewaschen extra! ;-)"

Eine, wie ich finde, großartige Idee! Und weil ich die letzte Woche unterwegs war, konnte ich die Waschlappenmethode auch endlich mal testen. Also habe ich mich am Sonntagabend (Montag gings los) schnell noch hingesetzt und genäht. Ich besitze keine Nähmaschine, also habe ich per Hand genäht. Das hat ein wenig länger gedauert und sieht ein bisschen krumm und schief aus. Ich mags.


Also habe ich einen alten Waschlappen rausgesucht (wir benutzen eh so gut wie nie Waschlappen).
Ich habe zu Anfang den Schnipsel zum Aufhängen abgeschnitten. Das sollte mein "Knopfloch" werden.
Außerdem habe ich an einer Seite den Waschlappen um etwas weniger als die Hälfte beschnitten, so dass ich einen Deckel zum Umschlagen habe.
Ränder umnähen (was für eine blöde Arbeit, ohne Maschine, aber machbar mit ein wenig Zeit).
Einen schönen Knopf aus Holz mit weißem Garn annähen (ich mag den Kontrast zum Rot).
Und fertig.

Da ich an der Breite des Waschlappens nichts geändert habe, ist er nun so groß, dass zwei Seifen reinpassen. Eigentlich ganz praktisch, da kann ich Körperseife und Haarseife gleichzeitig transportieren. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich mich bloß vor dem Mehr an Arbeit gescheut...

Eine Woche war ich unterwegs und ich kann sagen, meine Haarseifen-Tasche hat den Test bestanden. Auch wenn man die Seifen direkt nach dem Duschen wieder in die Tasche steckt, bleibt alles andere im Kulturbeutel trocken. Der Frottee-Stoff nimmt die Feuchtigkeit super auf. Der Stoff klebt zwar nach dem Trocknen ein wenig an der Seife, aber man bekommt sie ohne Probleme wieder raus. Tipp von meiner Seite: Nach dem Nähen den Beutel noch mal auf Links drehen und ordentlich ausschütteln (Staubsauger bereit halten). Ich habs nicht gemacht und kleben jetzt ein paar rote Fäden an der Seife. Nicht schlimm, aber vermeidbar.

Insgesamt eine super Sache. Danke noch mal für die Idee, frau siebensachen. Alleine wär ich bestimmt nicht drauf gekommen. Dann würde ich immer noch Papiertüten zerstören.

Thứ Hai, 16 tháng 1, 2012

Projekt Selbermachen statt Kaufen

Wenn man in ein Geschäft in der durchschnittlichen deutschen Innenstadt geht mit der Absicht ein Kleidungsstück ohne Polyester- oder Polyacrylanteil zu kaufen, kann man schon mal verzweifeln. Von Bio-Qualität brauchen wir gar nicht erst anfangen.
Im Online-Dschungel findet man schon mehr Produkte aus Naturstoffen und/oder in Bio-Qualität (meine Anlaufpunkte sind unter anderem der Avocado-Store und DaWanda). Aber auch hier ist es natürlich immer eine Glückssache ob das, was es gerade gibt, auch gefällt.

Als ich mir meinen schönen Loop-Schal von Häkeley gekauft habe, dachte ich mir: "Hey, eigentlich wärs cool, das auch zu können."
Ich habe also die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr genutzt, um mir das Häkeln neu beizubringen. Unerlässliche Hilfestellung dabei: youtube und gute Tipps von Verwandten. Zwar übe ich noch, aber ich bin doch schon stolz wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich einen Schal oder ein Stirnband fertig gestellt habe.

Jetzt muss ich also wenigstens schon mal beim Mützen- und Schalkauf nicht mehr verzweifeln, sondern helfe mir einfach selber. Schöne Wolle aus Naturmaterialien und/oder in Bio-Qualität kann man, wenn der lokale Händler nichts hergibt, auch gut über zum Beispiel ebay bestellen.

Wenn ich das mit dem Häkeln dann wirklich kann, steht Stricken-Lernen auf dem Programm. Und wer weiß, wenn ich endlich (m)eine Nähmaschine habe, nähe ich mir vielleicht einen Rock oder ein Oberteil selber. Das Tolle am Selbermachen (modern auch DIY) ist nämlich, dass man über Material und Schnitt selber entscheiden kann. Und natürlich, dass man Einzelstücke erhält. Und, dass man furchtbar stolz sein kann, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben.

Thứ Hai, 17 tháng 10, 2011

Geschirrspülen mit Kastanien

Und weiter gehts mit unser Kastanien-Testreihe. Neben dem Wäschewaschen haben wir auch versucht, mit Kastanien Geschirr abzuwaschen.

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder man nimmt den Sud und gibt ihm dem Spülwasser bei (am besten durch ein Sieb kippen) oder man nimmt die getrockneten Kastanien. Diese dann am besten auch in ein Sieb geben und kurz im Spülwasser "einweichen" lassen. Das hat den Vorteil, das man die Kastanienreste nicht im Spüllwasser und dann am sauberen Geschirr kleben hat. Beim Abwaschen fällt auf, dass Fett und sonstiger Schmutz gut weg gehen, auch wenn man etwas mehr Druck beim Abwaschen ausüben muss um alles abzubekommen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin die stark verschmutzten Sachen einfach kurz einzuweichen. Von der Fettlösekraft war ich wirklich positiv überrascht. Nur wenn man wirklich viele fettige Pfannen oder ähnliches hat, merkt man wie die Wirkung nachlässt. Dann muss man das Spülwasser austauschen, was unter Umweltgesichtspunkten natürlich nicht so toll ist.

Fazit: Die Kastanien sind 100% ökologisch, es fallen keine Verpackungen oder sonstige Umweltbelastungen durch den Transport an (jedenfalls dann, wenn man die Kastanien bei einem Waldspaziergang sammelt;) und kostenlos ist es obendrein. Die Kastanien sind ne super Sache, wenn man sich nicht scheut, etwas Mehraufwand zu betreiben, der in der Verarbeitung liegt

Thứ Sáu, 7 tháng 10, 2011

Testbericht: Wäsche waschen mit Kastanien

Wie man aus Kastanien Waschmittel herstellen kann, habe ich euch ja bereits beschrieben. Heute werde ich euch unsere Erleb- und Ergebnisse mit den Kastanien beim Wäschewaschen schildern.

Variante 1: Waschen mit Kastaniensud

Der erste Versuch, den wir gewagt haben, war das Waschen mit dem Sud, in dem sich die Saponine schon gelöst haben. Hier zu sehen eine Lösung mit 3 Kastanien, mit Wasser aufgefüllt. 
Damit sich die Kastanienstücke/das Kastanienmehl nicht in den Klamotten oder in der Maschine festsetzt, muss der Sud gefiltert werden. Das geht ganz einfach durch ein Sieb oder durch ein Tuch. Die Flüssigkeit kann man ganz unkompliziert, wie herkömmliches Waschmittel in die dafür vorgesehene "Schublade" füllen. Das übrig gebliebene Kastanienmehl kann ganz einfach auf den Kompost oder in den Biomüll gegeben werden.
Wir haben dunkle Wäsche bei 40°C (Koch-/Buntwäsche) gewaschen.

Das Ergebnis: Die Wäsche wird sauber. Klar, richtig böse Flecken gehen, ebenso wie mit den Waschnüssen nicht raus. Da brauchts dann schon ne Vorbehandlung. Da wir aber beide keine großen Dreckspatzen sind, sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Wäsche riecht sauber, also nach nichts, und schlechte Gerüche sind rausgewaschen. Einzig sehr starker Schweißgeruch ist nicht ganz rausgegangen. Mittlerweile haben wir aber entdeckt, dass das wohl an der zu niedrigen Dosierung lag. Besser sind 5 Kastanien auf ein Schraubglas. 


Variante 2: Waschen mit trockenem Kastanienmehl

Zu sehen sind hier 5 Kastanien, getrocknet und zu Mehl gemahlen. Wir wollten testen, ob man auch ohne stundenlanges Ansetzen mit den Kastanien waschen kann. Die Idee kam, als wir gesehen haben, wie sehr der Sud schäumt, wenn er mit gemahlenen Kastanien angesetzt wird.
Ich habe also einfach einen alten Nylon-Strumpf rausgekramt, den ich nie benutze und das Kastanienmehl eingefüllt. Das geht ganz einfach, wenn man den Strumpf über das Glas stülpt und auf den Kopf stellt. Gut zuknoten nicht vergessen. Normale Wäschesäcke oder andere durchlässige Stoffe gehen sicherlich auch.
Das Säckchen dann direkt mit der Wäsche in die Maschine und los gehts.
Wir haben wie oben dunkle Wäsche bei 40°C (Koch-/Buntwäsche) gewaschen.

Das Ergebnis: Super. Funktioniert genauso gut wie die Variante mit dem Sud, geht aber für mich noch ein bisschen einfacher. Die Wäsche ist sauber und Gerüche sind rausgewaschen. Dieses Mal ging sogar der starke Schweißgeruch raus und - was mich wirklich positiv überrascht hat - Zigarettengeruch war auch komplett verschwunden.

Um zu schauen, wie viel Saponine nach dem Waschgang noch im Kastanienmehl vorhanden sind, hab ich daraus noch einen Sud angesetzt. Die Saponine sind so gut wie raus. Es schäumt kaum noch. Das Mehl kann also nach dem Waschgang einfach auf den Biomüll geworfen werden.

Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass das Waschen mit Kastanien so gut funktioniert. Die Verarbeitung braucht zwar etwas Zeit, aber wenn man sich einen Vorrat angelegt hat, ist das Waschen völlig unkompliziert. Und das beste: Kastanien müssen nicht aus Indien oder sonstwo importiert werden. Sie wachsen in Massen vor der Haustür, wo man sie einfach aufsammeln kann. Kastanien waschen ohne aggressive Chemie und sind besonders für Menschen mit Allergien gut geeignet. Also ein kostenloses, ökologisches Waschmittel, das auch noch sauber wäscht. Ich bin begeistert.

Thứ Năm, 6 tháng 10, 2011

Wie man aus Kastanien Waschmittel macht

Am Anfang war die Rosskastanie... Im September und Oktober fallen die rotbraunen Kastaniensamen von den Bäumen und dann kann man sich aufmachen und Kastanien sammeln.
Und dann? Immer nur Tierchen bauen ist auf Dauer doch langweilig. Macht man doch einfach Waschmittel draus. Bloß wie?

Wie mache ich aus Kastanien Waschmittel?

Kastanien kann man entweder zu einem Sud ansetzen oder trocknen um sie dann später zu verwenden (für die Trocknungsmethode nach unten scrollen). 

Bei meinen Recherchen bin ich über verschiedene Methoden gestolpert, die Kastanie zu zerkleinern und hab sie natürlich alle mal ausprobiert. Für den Sud habe ich immer drei Kastanien auf ein Schraubglas verwendet, empfehle aber eine höhere Dosierung mit fünf bis sechs Kastanien pro Schraubglas.

Die Schälmethode


Variante 1: Die (Holz-) Hammermethode
Man stecke die Kastanien in einen Beutel und haue ordentlich mit dem Hammer drauf. 
Hat bei mir gar nicht geklappt, jedenfalls nicht mit frischen Kastanien. Ich bin da wohl zu zögerlich und denke zu sehr an die Nachbarn. Klar kann man rausgehen. Ob das dann besser funktioniert?

Variante 2: Die Nussknackermethode
Einfach wie andere Nüsse mit dem Nussknacker knacken. Das funktioniert bei mir nur bedingt, denn die frischen Kastanien zerquetscht man eher, als dass man sie knackt (hier ein Bild). Geht... ist aber nicht sonderlich toll.
EDIT: Bei trockenen Kastanien, die schon eine Weile in der Wohnung liegen, geht die Nussknacker-Methode deutlich besser. Wenn die Kastanien trocken sind, lassen sie sich auch leichter schälen. 

Variante 3: Schälen und schneiden
Etwas mehr Arbeit als Variante 2, aber auch bessere Ergebnisse (wie ihr gleich beim ultimativen Fotofinish sehen werdet). Für mich auch angenehmer. Wenn man zuerst mit der Spitze in die Kastanie sticht und von da aus aufschneidet, geht das Schälen auch recht einfach.

Variante 4: Mit Schale in den Mixer
Die wohl einfachste Variante. Kastanien einfach in den (leistungsstarken) Mixer, anwerfen, fertig. Bei frischen Kastanien bleibt einiges am Rand hängen, das könnt ihr aber einfach noch mal mit ein wenig Wasser mixen. Ihr werdet sehen, das schäumt ganz schön, mit diesem Schaumwasser, dann einfach das Glas auffüllen.

Variante 5: Ohne Schale in den Mixer
Wie Variante 4, bloß vorher schälen, wie in Variante 3.

Welche Methode funktioniert am besten?


Von links nach rechts seht ihr Variante 2-5. Auf dem oberen Bild direkt nach dem Ansetzen, auf dem  unteren Bild, nach zwei Tagen stehen lassen. Man erkennt deutlich: Je kleiner die Kastanie verarbeitet, desto mehr Saponine lösen sich. Außerdem sieht man ganz gut, dass sich der Sud, der noch die Schalen enthält, ein wenig verfärbt. Für mich die effektivste Variante für frische Kastanien also die 5.



Den Sud sollte man nicht zu lange stehen lassen. Nach zwei Tagen (in der Mittagssonne) rochen die Proben unangenehm nach saurer Milch. Und tatsächlich vergärt die Stärke in den Kastanien wohl zu Alkohol und Milchsäure. Im Kühlschrank hält sich der Kastaniensud wahrscheinlich ein wenig länger.
Am besten setzt man ihn trotzdem immer frisch an. Auf dem oberen Bild sieht man, dass gemahlene Kastanien schon sofort nach dem Ansetzen gut schäumen und für kleingeschnittene Kastanien sollten ein paar Stunden auch reichen.

Die Trocknungsmethode


Wenn man allerdings (wie ich) zu faul ist, immer wieder zu schälen und Sud anzusetzen, kann man die Kastanien trocknen und dann zu Pulver mahlen. Also eine Mischung aus Variante 3 und Variante 5. So kann man auch gleich eine größere Menge verarbeiten und hat einen Vorrat, wenns mal schneller gehen muss.
Einfach die geschälten und, wenn ein Mixer vorhanden ist, grob, ansonsten klein geschnittenen Kastanien auf die Fensterbank (oder sonstwo) zum Trocknen legen. Nach ein paar Tagen sollten die Stücke hart und trocken sein.

Mit Kastanien Wäsche waschen


Tadaaaa, jetzt wisst ihr, wie man Kastanien verarbeitet. Ob man mit ihnen denn auch Wäsche waschen kann, erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Bleibt dran.

Thứ Hai, 3 tháng 10, 2011

Selbstgemachter Schoko-Nuss-Aufstrich

Für Naschkatzen! Der selbstgemachte Schoko-Nuss-Aufstrich ist ganz leicht herzustellen, geht schnell und schmeckt super gut.  

Ich hab das Rezept heute auf enemenes Anderswelt-Blog gefunden  und musste es sofort ausprobieren. Danke an dieser Stelle auch noch mal für die tolle Anregung. 

Alles was man braucht ist:

- Haselnüsse nach Belieben
- Kakao
- Honig oder für Veganer*innen Rohrzucker
- etwas Öl

Die Haselnüsse so weit es geht zerkleinern, schneiden, quetschen, mahlen oder wie ich in den Mixer schmeißen.

Gemahlene Nüsse in ein Glas oder eine Schüssel geben und mit Kakao vermischen, Honig nach Belieben hinzufügen und gut durchrühren. 

Öl macht den Aufstrich geschmeidig und streichfähig. 

Genaue Mengenangaben braucht das Rezept meiner Meinung nach nicht. Ich habe ungefähr drei Hände Haselnüsse mit einem guten Schuss Kakaopulver und einem Teelöffel Honig vermischt. Öl solange zugeben, bis sich eine schöne geschmeidige Konsistenz ergibt. Das Schoko-Nuss-Sufstrich ist dann eher schokoladig als süß. Das schmeckt sogar Matthias, der sonst süßen Sachen eher weniger abgewinnen kann. 

Falls ihr den Aufstrich wie ich im Mixer zubereiten wollt, rate ich, nur die Nüsse zu mahlen und den Rest in einer Schüssel oder gleich im Aufbewahrungsglas zu mischen. Ich habs versucht komplett im Mixer zu machen, klebte aber mit dem Honig dann bloß am Rand und ließ sich schlecht rausbekommen. Also lieber gute alte Handarbeit - schwer ist sie ja in dem Fall nicht.

Die Haselnüsse sind übrigens selbst gesammelt. Nicht, dass wir einen eigenen Garten hätten, der Baum wuchs einfach öffentlich. Wir haben ihn beim Kastaniensammeln entdeckt und gleich ganz viele Haselnüsse mit eingesammelt. Der Baum steht einfach so rum auf öffentlichem Gelände und keiner schert sich drum. Wäre doch schade, die ganzen Nüsse einfach so verkommen zu lassen. 
Eine spannende Seite, auf der man öffentliche Obst- und Nussbäume findet, ist übrigens mundraub.org. Auf der interaktiven Karte kann man eintragen und sehen, wo Bäume mit essbaren Früchten wachsen, an denen sich jede*r einfach bedienen kann.

Thứ Bảy, 24 tháng 9, 2011

Reparieren statt Wegwerfen

Wir leben in einer Wegwerf-Gesellschaft. Das ist nichts Neues, aber Filme wie Taste the Waste bringen grade das Thema Lebensmittelverschwendung wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.
Aber nicht nur Lebensmittel werden verschwendet, der Wegwerf-Gedanke sitzt bei uns mittlerweile sehr tief. Zum einen sind Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren etc. relativ günstig zu bekommen, zum anderen sind wir beseelt von dem Gedanken, immer das Neueste, das Beste, das am besten Beworbende Produkt zu besitzen.

Allerdings sind nicht nur die Kosument*innen Schuld an der Wegwerf-Mentalität. Kapitalismus funktioniert nur, wenn konsumiert wird. Geplante Obsoleszenz bezeichnet den bewussten Einsatz von Schwachstellen in ein Produkt, so dass nach einer gewissen Nutzungsdauer das Produkt schad- oder fehlerhaft wird und nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden kann. Die arte-Reportage Kaufen für die Müllhalde thematisiert die Geplante Obsoleszenz und die globalen Folgen der Wegwerf-Mentalität auf spannende Weise.

Ein plastikarmes Leben zu führen heißt für mich auch ein müllarmes Leben zu führen. Der bewusste Umgang mit Ressourcen, mit Umwelt und Menschen ist Teil des Gedankens der "Anti-Plastik-Bewegung". Wenn wir uns Gedanken um die Umweltverschmutzung machen, die durch Plastikmüll entsteht, wenn wir uns mit der Endlichkeit von Ressourcen beschäftigen, mit den Folgen für die Gesundheit, die von Plastikprodukten ausgeht, dann müssen wir zwangsläufig auch über andere schädliche Stoffe und Verhaltensweisen nachdenken. Plastik ist leider nicht das einzige Problem auf der Welt.

Wir vergessen oft, dass für unsere Kleidung und unsere Technik Ressourcen verbraucht werden, dass die Produkte von jemandem produziert werden müssen, und dass die Bedingungen unter denen die Menschen in anderen Ländern Waren für uns produzieren oft unzumutbar und grausam sind.
Aber es ist einfacher nicht nachzufragen. Hinter dem neuen Pullover nicht unterbezahlte Näherinnen zu sehen oder Feldarbeiter, die giftigen Pestiziden ausgesetzt sind, nicht darüber nachzudenken, ob das neue Shirt vielleicht mit Kinderarbeit produziert wurde.

Wenn wir Produkte nach wenigen Monaten oder gar Wochen wegschmeißen - weil es billig Neues gibt - dann vergessen wir die Menschen, die hinter den Produkten stehen, die dafür gearbeitet und oft gelitten haben.

Gott sei Dank haben wir mittlerweile die Möglichkeit Produkte zu erwerben, die fair gehandelt wurden, die ohne Chemikalien hergestellt und angemessen bezahlt wurden. Das entbindet uns aber nicht davon, verantwortlich mit unseren Dingen umzugehen. Wir sollten nie die Menschen vergessen, die das Produkt hergestellt haben, das wir in den Händen halten.
Wertschätzung beginnt, wenn wir anfangen, Dinge zu reparieren statt sie einfach in den Müll zu werfen. Und das fängt schon im Kleinen an. Wenn wir das Loch im Pullover ausbessern, die löchrigen Socken stopfen. Und das ist gar nicht so schwer wie man denkt. Mittlerweile gibt es Plattformen und Videos im Internet, die erklären, wie man Löcher in Kleidung flickt oder Strümpfe stopft. Mit ein bisschen Geschick, kann man bestimmt auch den kaputten Toaster oder den Drucker reparieren, statt ihn wegzuwerfen. Dinge, die man selbst nicht mehr braucht kann man spenden oder verschenken, so dass sie nicht auf dem Müll landen, sondern anderen helfen, die sich ein Leben in der Wegwerf-Gesellschaft nicht leisten können oder wollen. In vielen Städten gibt es außerdem Selbsthilfe-Werkstätten, die mit Werkzeug und gutem Rat zur Seite stehen um das Fahrrad zu reparieren.

Wie immer gilt, mit kleinen Schritten kann man oft großes Bewirken.

Thứ Tư, 10 tháng 8, 2011

Kräuterbutter: So verfeinert ihr eure selbst gemachte Butter

Ich habe passend zur Grillsaison meine selbstgemachte Butter zu Kräuterbutter "verfeinert". Hier das Rezept:

Ihr braucht Kräuter nach eurer Wahl (ich habe Basilikum, Oregano, Majoran, Pizzagewürz, Knoblauch und Kräutersalz verwendet) sowie etwas Olivenöl und natürlich Butter.Dosiert habe ich frei Schnauze, das kommt letztendlich auf euren eigenen Geschmack und der Menge der verwendeten Butter an.
Die Kräuter und das Olivenöl verrührt ihr in einer kleinen Schüssel.Den Knoblauch mit einer Knoblauchpresse oder mit einem Messer zerpressen bzw. kleinschneiden und dazugeben.Danach könnt ihr die Kräuter und die Butter mit einem Rührgerät ganz einfach vermischen. Die Butter sollte etwas weich sein, nehmt sie also bevor ihr anfangt aus dem Kühlschrank oder bereitet sie gleich frisch zu. Die Kräuterbutter schmeckt am besten wenn ihr sie für mindestens einen Tag im Kühlschrank "ruhen" lässt.

Ich hatte ja in meinem Post zur selbstgemachten Butter versprochen etwas über "gesäuterte" Butter zu schreiben, wenn ich sie hinbekommen habe. Ich habe zwar probiert die Sahne zu säuern indem ich sie mit Buttermilch vermischt und einen Tag im Kühlschrank stehen gelassen habe, allerdings hat das nicht funktioniert. Die Butter war nach der Zubereitung leicht (wenn überhaupt, vielleicht habe ich mir das einfach nur eingebildet ;) gesäuert.Ich probiere es natürlich weiter, als nächstes wohl mit saurer Sahne. Ich komme nur selten zum Buttermachen, weil sie sich bei uns doch recht lange hält.

Thứ Tư, 4 tháng 5, 2011

Butter selber machen

Wenn man durch die Gänge der Supermärkte schlendert fällt auf wie sehr auf die Verpackung von Plastik gebaut wird. Wenn man Alternativen sucht, sucht man meist vergebens. Nun bin ich zufällig beim Durchblättern einer Zeitschrift auf die Herstellung von Butter gestoßen. Gerade bei Butter und Margarine ist es ja nicht möglich etwas ohne Plastik zu finden. Da hab ich es einfach mal ausprobiert und siehe da, erstens geht es verdammt schnell und zweitens ist es auch noch einfach.

Was ihr dazu braucht:
Sahne (kriegt man in Bioläden auch in Glasflaschen)
eine Rührmaschine
ein Sieb
eine große Schüssel zum Rühren
eine kleinere für die Buttermilch (kriegt man logischerweise quasi gratis dazu ;) )
und eine kleinere Schüssel für die Butter
  1.  Schritt
Die Sahne in die Schüssel geben. Die Sahne sollte dabei etwa Zimmertemperatur haben, da sie sich dann einfachen schlagen lässt (ansonsten dauert es halt wesentlich länger!). Mit der Rührmaschine die Sahne so lange bearbeiten bis sie zur Schlagsahne geworden ist. Danach immer weiter schlagen bis sich unten Flüssigkeit ansammelt (merkt man auch wenn man die Sahne in die Hand nimmt und „auspressen“ kann,

  1. Schritt
Nun das Sieb zur Hilfe nehmen. Die Sahne mit der Hand über dem Sieb auspressen bis. sie kaum noch Flüssigkeit abgibt. Schon hat man Butter. Die Buttermilch am besten noch mal durch das Sieb geben um die Restliche Butter aus der Buttermilch zu sieben. Hat man diese Reste nun auch noch ausgepresst kann man Butter wie Buttermilch in den Kühlschrank kühlen. Danach ist die Butter auch gewohnt fest.


Die ganze Prozedur hat bei mir keine 30min gedauert. Es handelt sich bei der Butter um Süßrahmbutter. Ich werde in den nächsten Tagen mal schauen, wie man Sauerrahmbutter so macht und meine Erfahrungen hier Posten.
Die Buttermilch, die ja quasi als „Abfallprodukt“ entsteht kann man wunderbar zum Backen verwenden. Ich habe z.B. das 5 Minutenbrot so abgewandelt, das ich statt Wasser jetzt die Buttermilch verwende.

Chủ Nhật, 17 tháng 4, 2011

Plastikfreie Haarentfernung

Mit der Körperbehaarung mag man es halten, wie man will, aber grade bei Frauen (allerdings auch bei Männern) herrscht ein gewisser gesellschaftlicher Druck, an bestimmten Stellen haarfrei zu sein. Die gänigste Methode ist wohl der Körperbehaarung mit dem Nassrasierer zu Leibe zu rücken - das allerdings produziert Müll, denn die Klingen wollen regelmäßig ausgetauscht werden. Die Alternativen (epilieren oder waxing) sind oft schmerzhaft, wenn das Ergebnis auch länger vorhält, und auch die Kaltwachsstreifen müssen in rauen Mengen entsorgt werden.
Eine ökologische, kostengünstige und müllarme Alternative ist das Sugar-Waxing oder Sugaring. Der Trend scheint schon seit einiger Zeit durch das Internet zu geistern, hat mich allerdings jetzt erst erreicht. Angeblich nutzten schon die Ägypter die Zuckerpaste, um sich von Körperbehaarung zu befreien. Das Prinzip ist einfach: Zucker, Zitronensaft und Wasser werden zu einer sirupartigen Masse eingekocht, die nach dem Abkühlen sehr zäh ist und sich super zur Haarentfernung eignet. Rezepte und Erfahrungsberichte geistern schon einige durch das Internet, so dass ich gerne auf das Video von lilikoilooks auf youtube verweise.



Um die Zuckerpaste herzustellen braucht es:

2 Tassen Zucker
1/4 Tasse Zitronensaft oder eine andere Säure
1/4 Tasse Wasser

Das ganze in einem Topf vermischen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Und einige Zeit unter Rühren kochen. Wie lange die Masse kochen muss, hängt von vielen Faktoren ab. Fertig ist die Masse, wenn sie eine dunkle, goldene Farbe und eine sirupartige Konsistenz hat. Dann das ganze abkühlen lassen. Wenn die Zuckerpaste eine angenehme Konsistenz hat (nicht zu heiß und flüssig, aber auch noch nicht steinhart), trägt man das Wachs gegen die Haarwuchsrichtung auf und zieht es in Haarwuchsrichtung ab. Das Abziehen kann mit einem Stoffstreifen gemacht werden, die Masse lässt sich aber auch ohne Hilfsmittel einfach abziehen oder -rollen.

Das Sugaring ist angeblich gegenüber dem normalen Waxing schmerzfreier und auch für empfindliche Haut geeignet. Da ich mit normalem Wachs kaum Erfahrung habe, muss ich sagen, Sugaring tut schon weh, aber es lässt sich aushalten. Meine Haut ist danach durchaus gerötet und empfindlich, das hält auch einige Stunden an. Allerdings gibt es keine Hautirritationen, wie sie nach dem Rasieren auftreten können, wie kleine Pickelchen. Die Haare wachsen sehr weich wieder nach, was im Gegensatz zu Rasierstoppeln durchaus angenehm ist.

Mit relativ gerngem Aufwand und wenig Geld lässt sich eine einfache, effektive, ökologische Haarentfernung selber machen. Ich kann jeder und jedem nur empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren.

Chủ Nhật, 13 tháng 3, 2011

Brot selber backen - Das 5-Minuten Brot

Was gibt es besseres zu einem gesunden Abendessen als frisches, selbstgebackenes Brot? Verdammt wenig! Und weil das Backen von Brot weder schwierig noch langwierig ist, kann es auch jeder geniessen. Unten hab ich euch mal ein Beispielrezept aufgeschrieben, so dass ihr gleich loslegen könnt. Die 5 Minuten sind zwar etwas gemogelt, weil das Brotbacken im Backofen dann doch seine Stunde braucht, allerdings ist die Zubereitung allein wirklich schnell gemacht. Und man kann sicher sein, dass das Brot während seiner kurzen Lebensdauer nicht mit zuviel Plastik in Berührung gekommen ist. Allein die Verpackung von Brötchen aus dem Supermarkt oder die Plastiktüte vom Bäcker, die gleich danach meistens wieder im Müll landet, kann man damit leicht umgehen. Und ich sage euch eins: Der Duft ist himmlisch :)

5-Minuten Brot

Zutaten:
500g Mehl
50-100g Körner nach Belieben (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…)
1 Esslöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Packung Trockenhefe
350ml lauwarmes Wasser

Elektroherd  175°C
Backzeit 60Min

Wasser mit dem Zucker und der Hefe vermischen und an einem warmen Ort kurz ruhen lassen, bis die Flüssigkeit schäumt. In der Zwischenzeit alle übrigen Zutaten verrühren. Wasser mit der Hefe hinzufügen und ca. 3 Minuten mit dem Knethaken auf höchster Stufe verrühren.
Auf mittlerer Schiene in den nicht (!) vorgeheizten Backofen stellen.

Guten Appetit!

Thứ Sáu, 11 tháng 2, 2011

Einfrieren ohne Plastik

Ein Thema, das mir lange Kopfzerbrechen bereitet hat. Wie kann man Lebensmittel einfrieren ohne Tupperdosen oder wenigstens einen Gefrierbeutel. Die Lösung kam von meiner Mutter und ist eigentlich ziemlich simpel.

Plastikfreies Einfrieren ganz einfach


Gläser mit Schraubverschluss. Genau solche, die man zusammen mit Kirschen, Mais oder sonstigem Obst und Gemüse kauft und in den Glascontainer wirft. 

Heiß auswaschen (funktioniert auch in der Spülmaschine), aufheben und Dinge darin einfrieren. 

Der Trick besteht darin, die Gläser nicht ganz voll zu machen und vor dem Einfrieren abzukühlen. Funktioniert ganz wunderbar.

Ein einfaches Glas mit Schraubdeckel, sauber ausgewaschen und bereit zur weiteren Verwendung.

Optional noch ein bisschen verschönern


Weil sich darüber eigentlich nicht mehr sagen lässt, noch ein bisschen Deko, die ich angebracht habe, weil ich noch Glasmalstifte da hatte (die Dinger werden bei mir aber auch nie alle). 

Natürlich braucht es keine Verzierung, aber ich mag zeigen, was ich gemacht habe. 
Das gute an der Glasmethode ist ja, dass man einfach sieht, was im Glas ist. Kein Beschriften notwendig. 

Man nehme ein sauberes Einwegglas. Dieses hier war mal das Zuhause von Sauerkirschen und reicht sicherlich für 1-2 Portionen Einzufrierendes.


Dazu braucht man noch Glas- oder Porzellanmalfarbe, die ich noch von der Vor-Plastikfreien Zeit übrig habe. 


Die Glasmalstifte sind aus Plastik. Funktioniert gut, wenn ihr noch Farbe da habt, ansonsten braucht es auch keine Verzierung.
Dann muss eigentlich nur noch drauf losgemalt werden. Ich habe mich hier für ein Blume-Sonne-Wolke-Motiv entschieden, andere Gläser glänzen aber auch schon mit Kalligraphie und bunten Mustern - der Phantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt. 24 Stunden trocknen lassen und die tollen neuen Verzierungen sind spülmaschinen- und einfrierfest. 


Das fertig bemalte Glas mit Sonne, Wolken und Blume.