Thứ Ba, 5 tháng 2, 2013

"Jute statt Plastik"!


"Jute statt Plastik" - Das war der Schlachtruf, mit dem in den 70er und 80er Jahren die Umweltbewegung gegen die Wegwerfmentalität demonstrierte. Heutzutage scheint so etwas kaum noch jemanden zu interessieren, dabei ist das Problem mit den Plastikbeutel heute aktueller denn je. Und die Alternativen vielfältig.


500 Milliarden Plastiktüten werden jährlich produziert, um dann im Durchschnitt 25min verwendet zu werden. Diese riesigen Mengen Plastik führen zu einer riesigen Menge Müll, die nur schwer von der Natur abgebaut werden kann. Man schätzt den Zeitraum, den eine Plastiktüte braucht um zu verrotten, auf 100-500 Jahre. Das ist vor allem (aber nicht nur) in Ländern ein Problem, in denen die Müllentsorgung und die Recyclingsysteme nicht so wichtig angesehen werden wie in Deutschland. Viele Menschen die nach Deutschland kommen, und die ich kennen lernen darf sind zu allererst einmal erstaunt wie penibel wir Deutschen bei der Mülltrennung sind. Obwohl ich das gar nicht so empfinde, vor allem wenn ich so in die Grüne Punkt Tonnen bei uns im Hof schaue.

Was Plastikbeutel anbelangt gibt es allerdings auch viele Länder, in denen der Verkauf ganz oder teilweise verboten ist oder wo eine extra Steuer auf Plastikbeutel erhoben wird. Da wird an einen anderen Punkt angesetzt als bei uns mit dem recyceln. Ein Verbot besteht zum Beispiel in Bhutan, Bangladesh, Frankreich, Indien oder Italien. In einzelnen Bundestaaten von Australien sind die Beutel ebenfalls verboten, wie auch in den US-amerikanischen Städten San Francisco und Los Angeles. In China, Großbritannien, Irland und Bundesstaaten der USA gibt es zumindest Steuern auf Plastiktüten. In Deutschland übrigens ist das Umweltministerium (2008, aktuelleres habe ich leider nicht gefunden) der Auffassung das ein Verbot der Warenverkehrsfreiheit in der EU entgegensteht. Man weißt  außerdem darauf hin, das in Deutschland durch das moderne Recyclingsystem (bis zu 70Prozent wird recycelt, der Rest geht meist in die Müllverbrennung) keine so starke Umweltbelastung von Plastiktüten ausgeht, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Zumindest wird dem Verbraucher in der Pressemitteilung gleich noch Tipps gegeben, welche Alternativen man verwenden kann.

Gut, aber welche Alternativen gibt es? Als wir mit dem Experiment "Leben ohne Plastik" angefangen haben, war so ziemlich unser erster Schritt der, uns anzugewöhnen immer beim Einkauf einen Stoffbeutel mitzunehmen. Wir hatten darauf zwar schon früher geachtet, allerdings auch immer mal wieder den Beutel vergessen.
Auch stabile Beutel aus Recycling-Plastik, die man immer wieder verwendet sind eine Möglichkeit. Es gibt auch Beutel aus Meis- oder Kartoffelstärke und auch welche aus Polymilchsäure. In einer aktuellen Studie (die gibt es hier, und hier eine Zusammenfassung) des Umweltbundesamtes wird übrigens darauf verwiesen, das u.a. durch den Einsatz von Düngemitteln solche Tüten nicht Umweltschonender seien als herkömmliche Plastiktüten.
Und dann gibt es natürlich noch die gute alte Papiertüte, die es in vielen Biosupermärkte für Obst und Gemüse oder dem Gesamteinkauf gibt. Einen Jutebeutel haben wir übrigens auch, der wird vor allen bei großen Einkäufen verwendet.

Aufgrund der guten Alternativen sehe ich persönlich keinerlei Gründe, Plastiktüten zu verwenden. Bleibt aber noch die Frage, ob ein Verbot sinnvoll ist. Ich bin immer dagegen etwas zu verbieten, weil das immer einer Entmündigung gleich kommt und Abwehrreflexe hervorruft. Dazu muss es gute Gründe geben. Umweltverschmutzung ist davon ein wichtiger. Dennoch denke ich, das eine Steuer auf Plastiktüten sinnvoller ist. Damit würden die Kosten der Plastiktüten sichtbar gemacht und ein Nachdenken beim Verbraucher setzt hoffentlich ein. Mit dem Geld sollte man dann aber auch die Umweltschäden von Plastik beseitigen, oder Aufklärungskampagnen finanzieren, wie es zum Beispiel in Irland passiert.

Thứ Bảy, 2 tháng 2, 2013

Doku-Empfehlung: Hauptsache haltbar


Heute bin ich zufällig über eine arte-Dokumentation gestolpert, die ich euch empfehlen möchte. Hauptsache haltbar - Gefährliche Verpackungen ist eine Dokumentation aus dem Jahr 2010 von Inge Altemeier und Reinhard Hornung. In der 30-minütigen Dokumentation wird über Gift- und Schadstoffe in Lebensmittelverpackungen berichtet, ein besonderes Augenmerk legen die Macher_innen auf Weichmacher in Verpackungen. 




Zusammenfassung
Wissenschaftler_innen, die Schadstoffe in Lebensmitteln testen, weisen darauf hin, dass fast alle verpackten Lebensmittel in Deutschland mit gefährlichen Stoffen belastet sind. Weichmacher, die so genannten Phtalate lassen sich in erschreckend vielen Lebensmitteln nachweisen, so zum Beispiel in dem berühmten Nuss-Nougat-Aufstrich oder in Getränken, die in Tetrapacks verkauft werden sowie in allen Lebensmitteln, die in Dosen konserviert wurden. 

Phtalate, Bisphenol A ist nur das bekannteste, wirken wie Hormone, genauer wie weibliche Hormone, und sorgen so für hormonelle Störungen. Das äußert sich zum Beispiel in Unfruchtbarkeit bei Männern oder durch unterentwickelte Hoden bei Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft viel mit Weichmachern in Berührung gekommen sind. 

Obwohl DEHP, einer der aggressivsten Weichmacher, in Spielzeugen längst verboten ist, konnte er in einer Studie, die in der Dokumentation zitiert wird, bei 100% der getesteten Kinder nachgewiesen werden. Wissenschaftler_innen vermuten, dass das Phtalat mit dem Verzehr von Lebensmitteln in den Blutkreislauf der Kinder kommt. 

Bisphenol A oder kurz BPA, einer der bekanntesten Weichmacher, ist in Deutschland zwar in Babyflaschen verboten, aber Baby- und Kindernahrung kann trotzdem noch in BPA-belasteten Stoffen verpackt werden. Allein in Dänemark ist BPA im Zusammenhang mit allen Lebensmitteln für Kinder verboten, erfährt man in der Dokumentation. 

Die Dokumentation weist aber auch darauf hin, dass ein EU-Verbot von Phtalaten in Lebensmittelverpackungen wohl kaum eine Auswirkung hätte, da die meisten Verpackungsmaterialien aus Asien importiert werden. Dort gelten EU-Regelungen natürlich nicht. 

Auch Konservendosen sind nicht unbedenklich, denn im Inneren der Dosen verbirgt sich eine dünne Kunstharzschicht, die die Lebensmitteln vor dem Oxidieren schützen soll. In dieser Kunstharzschicht verbergen sich ebenfalls Weichmacher. Da die Lebensmitteln zumeist heiß in Konserven eingefüllt wird, findet sich in Lebensmitteln aus Dosen eine sehr hohe Konzentration an Phtalaten, wird in der Doku bereichtet. 

Allerdings birgt nicht nur Plastik Gefahren, auch Lebensmittel, die in Pappe oder Papier verpackt sind, können mit Schadstoffen belastet sein. Das kommt vor allem durch die Druckfarben, die Mineralöl oder sogar ebenfalls Phtalate enthalten können. Im Recycling-Verfahren werden die Schadstoffe nicht herausgelöst, sondern einfach wieder mit verarbeitet. 

Was bleibt offen?
Am Anfang der Dokumentation wird berichtet, dass Nutella mit hohen Konzentrationen von Phtalaten belastet ist. Allerdings wird nicht beschrieben, warum der Aufstrich belastet ist, immerhin kommt er im Glas daher. Ich könnte mir zwei Möglichkeiten vorstellen: Entweder die Weichmacher sitzen im Deckel, oder sie gelangen bei der Verarbeitung in das Lebensmittel. 
Leider wird auch nicht weiter auf Lebensmittel in Gläsern eingegangen, sie werden nur in einem Nebensatz erwähnt. Schade. 

Außerdem bietet die Dokumentation keine Lösungsansätze. Das Problem wird eindrucksvoll aufgezeigt, aber dann wird der Verbraucher, wird die Verbraucherin alleine gelassen. Wenn nun überall giftige Substanzen lauern, was kann ich machen?
Für mich hat die Dokumentation bestärkt, so viel wie möglich aus frischen Zutaten selber zu machen. Allerdings ist auch die Gläser-Frage damit nicht wirklich geklärt. Die meisten Schraubgläser haben eine dünne Plastikschicht im Deckel, damit sie luftdicht schließen. Von Zwergenwiese gibt es Gläser, die ohne Weichmacher im Deckel auskommen, das ist wohl die bessere Alternative zu herkömmlichen Twist-Off-Gläsern. Auch alte Einmachgläser kommen ohne Plastik aus. 

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Den Link zur Doku findet ihr auch in unserer Abteilung Medien. Die haben wir auch mal ein wenig aufgeräumt und erweitert. Wenn wir noch etwas oder jemanden vergessen haben, oder ihr noch Tipps habt, schreibt uns gerne einen Kommentar oder eine Mail

Thứ Sáu, 1 tháng 2, 2013

Plastikfrei genießen - Vegane Rotkohl-Bratlinge


Das erste Mal habe ich diese Rotkohl-Bratlinge bei einem veganen Buffet gegessen. Und mir gleich das Rezept geben lassen. Denn eigentlich mag ich keinen Rotkohl, Krautiges ist nicht so mein Ding. Aber von den Rotkohl-Bratlingen kann ich gar nicht genug bekommen. 
Witzigerweise habe ich in den Weiten des Internets kein Rezept für Rotkohl-Bratlinge gefunden. Ich wollte mir eigentlich irgendwo die Mengenangaben klauen, denn bei mir ist das eher ein Freestyle-Rezept. Ihr müsst jetzt also mit ungefähren Angaben leben, kommt dafür aber in den Genuss von einem richtig leckeren Rezept, das es so noch nie gab. 

Ach, ich mag Bratlinge. Ein Rezept für Kichererbsen-Bratlinge habt ihr ja schon einmal von mir bekommen. Haferflocken-Bratlinge und Rotkohl-Bratlinge stehen außerdem regelmäßig auf unserem Speiseplan. Bratlinge sind auch einfach praktisch. Sie lassen sich "statt Fleisch" verwenden, also einfach mit leckeren Beilagen, wie ich auf dem Bild oben, oder man macht mit ihnen Burger und im Regelfall schmecken Bratlinge auch noch kalt zum Abendbrot oder am nächsten Tag. 

Rotkohl-Bratlinge
Dazu braucht man:

- 1 Glas Rotkohl (650g Abtropfgewicht)
- Haferflocken
- 1TL Speisestäke
- Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Belieben
- etwas Paniermehl

Dauer: 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Ihr seht schon, viel ist nicht drin in den Rotkohl-Bratlingen. Im Endeffekt lassen sie sich auch ganz einfach machen. Die Schwierigkeit liegt darin, die richtige Konsistenz zu finden. Und genau da wird das Rezept auch leider ein bisschen ungenau. Aber experimentiert einfach mit der Menge Haferflocken, die es braucht. Viel falsch machen kann man nämlich im Endeffekt auch nicht. 

Zuerst den Rotkohl abtropfen lassen und gut mit den Händen ausdrücken. 
In einer Schüssel Rotkohl, ordentlich Salz, Pfeffer und Muskatnuss, Speisestärke sowie Haferflocken gut vermischen. Nehmt zu Beginn vielleicht eine Tasse Haferflocken und tastet euch langsam an die richtige Konsistenz heran. Das ganze muss wie ein Teig gut zusammen halten. Wenn es nicht hält, nehmt mehr Haferflocken. 
Formt Bratlinge, wälzt sie in Paniermehl und dann in viel Öl in der Pfanne von beiden Seiten anbraten. Fertig. 

Thứ Bảy, 26 tháng 1, 2013

Plastikfrei genießen - Veganes Bananenbrot


Ein Wochenendschmankerl in der Reihe Plastikfrei genießen - Kochen und Backen ohne Plastik kommt in Form eines formvollendeten Bananenbrotes. Nicht zu herzhaft, nicht zu süß, sondern genau richtig, schnell gemacht und vor allen Dingen vegan und super lecker. 

Das Rezept habe ich bei Katharina gefunden und war gleich begeistert. Ein wenig habe ich abgewandelt, aber nur minimal. Ich kann mir das Brot auch super mit Schokoladenstückchen oder Nüssen vorstellen. Unendlich viele Möglichkeiten. 

Veganes Bananenbrot
Dazu braucht man:

- 200g Mehl
- 100g Haferflocken
- 85g Zucker
- 1 EL Vanillezucker
- 1 TL Natron
- 2 TL Backpulver
- 1/2 Tasse Wasser
- 3 EL Öl
- 3-4 reife Bananen

Dauer: 5 Minuten + 50 Minuten backen
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Die trockenen Zutaten vermischen, dann Wasser und Öl dazugeben, Bananen zermatschen und das ganze zu einer homogenen Masse verrühren. 
In eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 50 Minuten backen. 

Das Bananenbrot ist ein Früchtebrot, also eine Mischung aus Brot und Kuchen. Das heißt, es ist nicht so furchtbar süß, dafür fruchtiger. Das Brot schmeckt wunderbar mit ein wenig Margarine, Marmelade oder ein wenig selbstgemachtem Schoko-Aufstrich


Thứ Sáu, 25 tháng 1, 2013

Plastikarmes Körperöl statt Bodylotion


Über meine Pflegeroutine habe ich ja schon ein bisschen was geschrieben. Zum Beispiel, wie ich meine Haare wasche oder warum Kokosöl bei mir im Bad nicht fehlen darf, wie ich mich abschminke oder wie man eine plastikfreie Haarentfernung hinkriegt. Die Artikel sind immer recht beliebt (besonders die Haar-Posts), deshalb werde ich das ganze noch ein bisschen ausweiten und erzähle euch einfach noch ein bisschen mehr zur Körperpflege. 

Meine Haut ist sehr trocken und ich habe seit der Geburt immer mal wieder mit Neurodermitis zu tun, so dass ich wirklich nicht um regelmäßiges Eincremen und Pflegen der Haut herum komme. Besonders nach dem Duschen braucht  meine Haut Aufmerksamkeit und Pflege, sonst spannt und juckt sie wie verrückt. 

Früher stand die obligatorische Bodylotion neben der Dusche im Bad. Natürlich Plastik.Und mit starkem Geruch. Habe ich mich eigentlich schon mal darüber ausgelassen, wie merkwürdig ich es finde, mit wie vielen  unterschiedlichen Gerüchen wir uns täglich so eindieseln. Im schlimmsten Fall riechen Duschgel, Shampoo und Spülung (unterschiedlich), dann noch Bodylotion, Gesichtscreme, Deo und vielleicht hat das Makeup auch noch einen Eigengeruch. Tausend Gerüche, nur nicht nach Mensch. Ich bin auf jeden Fall immer froh, wenn ich mich diesem Geruchsirrsinn entziehen kann. Aber zurück zum Thema. 

Seit einiger Zeit benutze ich statt plastikverpackter Bodylotion plastikfreies Körperöl. Das gibt es in Glasflaschen mit mal mehr, mal weniger Plastik am Spender. 

Am Anfang habe ich kurz nach unserem Entschluss plastikfrei zu leben zur Drogerie-Variante gegriffen. Es gibt zum Beispiel von alverde günstige Körperöle in der Glasflasche. Die haben eine große Auswahl mit vielen verschiedenen Duftrichtungen und angeblichen Wirkungen. 

Der Pumpspender, mit dem man bei den alverde Körperölen immer genau eine Portion Öl aus der Flasche auf die Hand befördern kann, ist praktisch, bringt aber immer noch vergleichsweise viel Plastik mit sich. 
Trotzdem kann Körperöl aus der Drogerie vergleichsweise gut und günstig. Das kann eine gute Alternative zur Bodylotion sein, wenn der Geldbeutel schmal ist. 


Außerdem habe ich eine Zeit lang ein Körperöl von Logona verwendet. Etwas teurer als die Drogerie-Marke, dafür kann man sich der Qualität aber auch sicher sein. 

Hier war der Geruch des Öls schon deutlich dezenter, es zog immer gut ein und eigentlich war ich recht zufrieden. Allerdings war der Plastikanteil immer noch höher, als ich das eigentlich wollte. Also weiter suchen. 



Durch Zufall haben wir dann in einem kleinen Reformhaus das Öl gefunden, dass ich zur Zeit verwende: Das Mandel-Öl von Bergland (Bild oben)

Ich mag das Öl wirklich sehr gerne. Es riecht so gut wie gar nicht, vor allen Dingen nicht parfümiert, ist sehr angenehm auf der Haut und zieht gut ein. 

Und der Plastikanteil an dem Produkt ist sehr gering. Der schöne Holzdeckel ist innen mit etwas Plastik geschützt, außerdem ist der Schlauch, in dem das Öl aus der Flasche kommt, aus Plastik, der ist aber sehr kurz gehalten. Hinzu kommt, dass das Bergland-Öl als einziges Körperöl nicht zusätzlich in einem Pappkarton steckt. Auch wenn es wenig erscheint, kann man hier doch noch ein wenig mehr Müll sparen. 

Wer noch mehr sparen will, der oder die kann auch einfach das schon erwähnte Kokosöl statt Bodylotion benutzen. Das funktioniert auch wunderbar, allerdings zieht Kokosöl nicht ganz so schnell ein wie Mandelöl. 

Außerdem eignen sich auch diverse Speiseöle zur Körperpflege. Ich mag allerdings mein Mandelöl lieber. Das lässt sich übrigens auch wunderbar zum Massieren verwenden...

Thứ Hai, 21 tháng 1, 2013

Plastikfrei genießen: Hefeklöße

Heute geht es um eine süße Hauptspeise: Hefeklöße. Die hab ich, wie so ziemlich alle süßen Hauptspeisen,  als Kind gehasst. Maßgeblich mitverantwortlich war die Schulspeisung. Seit dem ich Student bin hat sich das etwas geändert, nun esse ich sie sehr gern. Und verantwortlich dafür ist das Mensaessen, was doch irgendwie zeigt das in Kantinenessen Entwicklungspotential liegt.
Mittlerweile machen wir auch Hefeklöße selber. Dazu gibt es dann Kirschen mit Vanillesoße, lecker! 


 
Hier also das Rezept:

Hefeklöße
Dazu braucht man:

500g Mehl
1 Packung Hefe
100g Butter (für Veganer_innen Magarine oder Alsan)
100g Zucker
2 Eier (für Veganer_innen Ei-Ersatz oder Speisestärke)
1 Prise Salz

Portionen: 3-4
Dauer: 60min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Mehl mit Zucker, Hefe und der Prise Salz mischen. Butter zu der Mandelmich geben und leicht erhitzen, damit die Butter schmilzt.
Danach die Eier drunter schlagen und mit den Schneebesen vermischen. Das ganze zu dem Mehl geben und ordentlich kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen an einem warmen Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe erreicht hat.
Nochmal durchkneten und bei Bedarf noch etwas Mehl dazugeben bis der Teig nicht mehr klebt.
Jetzt aus den Teig 10-15 Klöße formen, sie auf ein Küchentuch legen und mit einem zweiten zudecken. Nun wieder an einen warmen Ort legen und warten bis die Klöße etwas an Größe zugelegt haben.
Zwischenzeitlich kann schon mal ein Topf mit Wasser erhitzt werden. Auf den Topf wird das Geschirrtuch mit den Klößen gespannt und mit einen Deckel abgedeckt. So werden die Hefeklöße 10-15min gedämpft. Dabei nehmen die Klöße ganz schön an Größe zu. Sie sind gut, wenn sich die Hefeklöße gut auseinander brechen lassen, ohne dass sie kleben. 

Dazu kann man wie gesagt heiße Kirschen und Vanillesoße reichen, oder anderes Kompott, wie Pflaumen oder Beeren.

Chủ Nhật, 13 tháng 1, 2013

Allround-Talent Kokosöl


Endlich ein neuer Post. Da sollte es gleich mit etwas Großem anfangen. Etwas, das man in jeder Lebenslage brauchen kann und etwas, das jeden Test besteht. Also fangen wir doch mit Kokosöl an, ein echtes Rundum-Talent und natürlich ganz unkompliziert plastikfrei zu bekommen. 

Kokosöl im Glas bekommt man in jedem gut sortiertem Bioladen oder (falls keiner in der Nähe ist) auch ohne Probleme im Internet. Sucht in der Lebensmittelabteilung. Denn Kokosöl benutzt man meistens zum Kochen, Braten und Backen. Allerdings ist Kokosöl auch zur Haut- und Haarpflege super geeignet.
Kokosöl ist im Vergleich zu anderen Ölen bei Zimmertemperatur fest und wird erst bei ca.25°C flüssig. Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren und natürlicher Laurinsäure. Und Kokosöl ist nicht nur wohlschmeckend und gesund, sondern auch feuchtigkeitsspendend und hat einen leichten Kühleffekt.


Tatsächlich steht mein Kokosöl eher im Bad als in der Küche. Ich benutze es ...

- zum Abschminken. Mascara geht super einfach ab mit dem Kokosöl. Auch wenn ich mal anderes Make-up benutze, geht es mit einem Baumwolltuch und dem Kokosöl einfach ab und da das Öl auch feutchigkeitsspendend ist, wird die Haut automatisch mit gepflegt.

- zur Haarpflege. Fettiger Ansatz, trockene Spitzen, das sind meine Haare. Außerdem trocknet Lavaerde die Haare zusätzlich aus, so dass sie ab und zu etwas zusätzliche Pflege gebrauchen können. Ich gebe ab und zu eine ganz kleine Menge Kokosöl in die Haarspitzen. Oder manchmal auch ein bisschen direkt zur Lavaerde. Statt konventioneller Haarkur lohnt sich eine Ölkur mit Kokosöl.

- statt Bodylotion. Kokosöl zieht nicht so gut ein wie andere Öle, pflegt aber sehr gut. Deshalb nehme ich statt Bodylotion oder Körperöl manchmal einfach Kokosöl nach dem Duschen.

- als Lippenpflege. Bei trockenen Lippen wirkt Kokosfett besser als so mancher Lippenpflegestift.

Einige weitere Möglichkeiten zur Anwendung habe ich hier gefunden. Ohne Gewähr.