Chủ Nhật, 7 tháng 8, 2011

Lush Leipzig: Handgemachte Kosmetik

Endlich konnten wir unser lange geplantes Vorhaben in die Tat umsetzen. Am Wochenende ging es für Matthias und mich nach Leipzig zum lang ersehnten Lush Shopping.

Dass ich mich endlich mit einem festen Haarshampoo ausstatten wollte, habe ich ja (schon des Öfteren) angekündigt. Allerdings gibt es neben den Haarwaschseifen noch einige andere gute Gründe bei Lush zu kaufen. Lush-Produkte sind 100% palmölfrei und vegetarisch, die Kosmetika wurden nicht an Tieren getestet und 70% des Angebots sind unverpackt. Wenn ein Lush-Produkt in Verpackung daherkommt, dann nur in recycleten Materialien. Perfekt für unser Leben ohne Plastik.

Seit ich Lush das erste Mal (online) begegnet bin, ist mir die Marke äußerst sympathisch. Der Verzicht auf unnötige Verpackung, auf Tierversuche und die natürlichen Inhaltsstoffe lassen mein Herz schon höher schlagen, aber dem Unternehmen scheint es um mehr zu gehen. Überall auf den Papiertüten, die den Einkauf begleiten und auf der Homepage stehen tolle Tipps zum Thema Recycling und zum Thema Umweltbewusstsein.

Übrigens kann man Lush Produkte auch über das Internet bestellen. Allerdings war es uns wichtig, bei unserem ersten Mal das sinnliche Erlebnis zu haben. Wir wollten die Produkte fühlen und riechen und Fragen stellen. Eine gute Entscheidung. Das Ladengeschäft in Leipzig ist wirklich wunderbar. Holz und Naturmaterialien zaubern eine wunderbar warme Stimmung und es macht einfach furchtbar viel Spaß, in dem großen Sortiment zu stöbern.
Die Verkäuferinnen im Lush Leipzig waren auch super nett und hilfsbereit. In der Servicewüste Sachsen, ist das durchaus erwähnenswert. Wir hatten den Eindruck, dass die beiden wirklich hinter den Produkten stehen und einfach Spaß hatten.
Man kann übrigens alles im Geschäft auch ausprobieren, deshalb stehen überall große Schüsseln mit Wasser, wie vorne im Bild zu erkennen.

Bei so einer tollen Atmosphäre und der großen Auswahl, wundert es nicht, dass neben der Haarwaschseife auch noch einige andere Dinge in unserem Einkaufskorb landeten. Zwar sind die Produkte bei Lush auf den ersten Blick relativ teuer, aber erste Test lassen uns vermuten, dass die Produkte ziemlich lange durchhalten. Die festen Shampoos, Körperbuttern und Rasiercremes sind nämlich, völlig ungewohnt, darauf ausgelegt, sparsam dosiert zu werden.
Als große Überraschung gab es dann auch noch eine Gesichtsmaske geschenkt. Die steht zwar kurz vor dem Verfallsdatum, aber die nette Verkäuferin hat uns den Tipp gegeben, dass man die Masken auch eine Weile einfrieren kann.


Wir sind jetzt also fleißig am Testen und Ausprobieren und werden natürlich demnächst ausführlich berichten. Versprochen.




Zu den Berichten: 

Testbericht: Festes Shampoo von Lush (über die Jumping Juniper Shampooseife)

Testbericht: Feste Bodybutter von Lush (über den King of Skin)

Testbericht: Plastikfreie Zahnpasta - Toothy Tabs 

(Fast) Plastikfreie Rasiercreme (über Prince Rasiercreme)

Plastikfreies Deo (über Coconut Deo Puder)

Chủ Nhật, 24 tháng 7, 2011

"Danke, ich brauche keine Plastiktüte"

Wenn ich im Büro sitze, esse ich gern zwischendurch ein bisschen Obst oder Gemüse. Mit der Aussicht auf leckere, frische Erdbeeren fallen mir auch monotone Aufgaben leichter. Also mache ich auf dem Weg zur Arbeit oft einen Abstecher zum Obst- und Gemüsehändler um einen Apfel, eine Karotte oder eben schöne, rote Erdbeeren einzukaufen. Die abgepackten Früchte in der Plastikschale kommen mir natürlich nicht in die Tüte. Und genau da sind wir eigentlich schon bem Thema.
Brauche ich für einen einzelnen Apfel wirklich eine Plastiktüte? Egal wie wenig ich kaufe, die ambitionierte Verkäuferin greift jedes Mal sofort zur Plastiktüte. Kaufe ich einmal mehr als einen Apfel, sagen wir einen Apfel und eine Karotte, kommt die gute Dame nicht auf die Idee die beiden in EINE Tüte zu stecken, nein, sie ist so zuvorkommend, mir den Apfel und Die Karotte je in eine eigene Tüte zu stecken.

Als ich das erste Mal sagte:"Danke, ich brauche keine Tüte." Ignorierte mich die Dame an der Kasse geflissentlich. Ich daraufhin: " Danke, aber ich sagte, ich brauche keine Tüte." "Sie wollen keine Tüte? Das kennt man ja gar nicht. Die meisten wollen gleich mehrere." Ich:" Naja, den Apfel kann ich auch einfach so in die Tasche tun, die Tüte macht ja doch bloß Müll."
Mittlerweile kennen mich die Verkäuferinnen am Stand wohl schon. Zwar greifen sie immer noch routiniert zu den Plastiktüten, wenn ich meine Karotte kaufe, aber immerhin reagieren sie jetzt (meistens) gleich nach dem ersten Mal "Danke, ich brauche keine Tüte."

Ähnlich irritiert reagiert man hier (in Chemnitz) übrigens auch, wenn ich beim Bäcker frage, ob ich meine Brötchen auch in der Papiertüte bekommen kann. (Anders als in meiner Heimat in Niedersachsen, ist es hier üblich, Brot und Brötchen in Plastiktüten zu packen). Und es ist nicht so, dass die Bäckereien hier keine Papiertüten hätten. Jedes Mal wenn ich nachfrage, bekomme ich eine Papiertüte. Warum man die nicht gleich benutzt statt dieser unschönen Plastiktüten, hab ich noch nicht herausgefunden.
Ich will gar nicht wissen, mit wie vielen unnötigen, umweltschädlichen Plastiktüten die durchschnittliche Chemntizer Bürgerin in ihrem Leben belastet wird. Wahrscheinlich könnte man die ganze Stadt in Plastik eintüten, wenn nicht noch das Erzgebirge gleich mit.

Die EU denkt aktuell über ein Verbot von Plastiktaschen nach. Weltweit gibt es schon einige Länder, in denen das Verschenken von Plastiktüten verboten ist. Derzeit gibt es von der European Comission eine Umfrage zu dem Thema, an der man als Bürger*in, Öffentliche Person, NGO, Universität oder Wirtschaftsunternehmen teilnehmen kann. Ich habe die Umfrage leider nur in englischer Sprache gefunden. Die Umfrage dauert keine drei Minuten (Nachschlagen im Wörterbuch nicht mitgerechnet) und hilft vielleicht, ein EU-weites Plastiktütenverbot zu erreichen.

Zur Umfrage

Foto via Kate Te Haar

Thứ Hai, 16 tháng 5, 2011

Testbericht: Weleda Rosmarin Shampoo

Auf meiner Suche nach Shampoo ohne Plastikflasche bin ich auf das Rosmarin Shampoo von Weleda gestoßen. Das Shampoo ist zwar auch nicht ganz plastikfrei verpackt, aber immerhin ist es dank Alu-Tuben-Design recht plastikarm.

Weleda selbst beschreibt das Produkt so:

Das Weleda Rosmarin-Shampoo bringt die Funktion der Talgdrüsen ins Gleichgewicht, bei regelmäßiger Anwendung normalisiert sich sowohl zu fettiges als auch zu trockenes Haar. Die anregenden Kräfte des Rosmarins vitalisieren in einer Mischung echter ätherischer Öle die Kopfhaut, den Nährboden des Haares, und unterstützen so die natürliche Selbstregulation. Gleichzeitig hilft das Rosmarin-Shampoo, der Schuppenbildung vorzubeugen.
Das milde Shampoo ist auch für häufige Haarwäschen geeignet und pflegt selbst empfindliches Haar sanft und schonend.

Ich finde das Rosmarin Shampoo wirklich angenehm. Es riecht nach Wald und Kräuten. Auch die Anwendung ist einfach und mit relativ wenig Shampoo werden die Haare wunderbar sauber, so dass die 100 ml schon eine Weile halten. Ich brauche auch bei diesem Shampoo keine Spülung mehr, mein Haar lässt sich nach dem Waschen relativ einfach durchkämmen. Dafür Daumen hoch.
Meine Talgdrüsen wähne ich allerdings nicht im Gleichgewicht, wie von Weleda versprochen. Ich habe recht fettige Haare, tägliches Haarewaschen gehört für mich also dazu, obwohl ich weiß, dass das für die Haare gar nicht so gut sein soll. Also habe ich, das wohlklingende Versprechen nach harmonisierten Talgdrüsen vor Augen, versucht meine Haare an weniger Haarwäschen zu gewöhnen. Mein Ziel war es, nur alle zwei Tage die Haare zu waschen. Eine Zeit lang habe ich tapfer durchgehalten und bin mit ungewaschenen Haaren aus dem Haus gegangen, allerdings wurden meine Haare spätestens um die Mittagszeit strähnig und glänzten fettig. Unangenehm. Einige Wochen habe ich gehofft, dass meine Haare sich an den neuen Rhythmus anpassen, aber die Hoffnung war leider vergebens. Jetzt habe ich aufgegeben und wasche meine Haare (schweren Herzens) wieder täglich. Man muss auch mit Rückschlägen leben können. Aber ein gepflegtes Äußeres ist mir doch schon wichtig.
Zur täglichen Haarwäsche eignet sich das Rosmarin Shampoo aber wirklich wunderbar. Außerdem ist die Alu-Tuben-Verpackung total praktisch, wenn man mal auf Reisen geht - passt super in jeden Kulturbeutel.
Das Rosmarin-Shampoo von Weleda gibt es im gut sortierten Bio-Laden oder Reformhaus oder hier im Internet.
Als plastikarme Variante gefällt mir das Rosmarin-Shampoo durchaus gut, aber das reicht mir noch nicht. Der nächste Schritt ist die Haarwaschseife, ganz ohne Plastik.

Thứ Tư, 4 tháng 5, 2011

Butter selber machen

Wenn man durch die Gänge der Supermärkte schlendert fällt auf wie sehr auf die Verpackung von Plastik gebaut wird. Wenn man Alternativen sucht, sucht man meist vergebens. Nun bin ich zufällig beim Durchblättern einer Zeitschrift auf die Herstellung von Butter gestoßen. Gerade bei Butter und Margarine ist es ja nicht möglich etwas ohne Plastik zu finden. Da hab ich es einfach mal ausprobiert und siehe da, erstens geht es verdammt schnell und zweitens ist es auch noch einfach.

Was ihr dazu braucht:
Sahne (kriegt man in Bioläden auch in Glasflaschen)
eine Rührmaschine
ein Sieb
eine große Schüssel zum Rühren
eine kleinere für die Buttermilch (kriegt man logischerweise quasi gratis dazu ;) )
und eine kleinere Schüssel für die Butter
  1.  Schritt
Die Sahne in die Schüssel geben. Die Sahne sollte dabei etwa Zimmertemperatur haben, da sie sich dann einfachen schlagen lässt (ansonsten dauert es halt wesentlich länger!). Mit der Rührmaschine die Sahne so lange bearbeiten bis sie zur Schlagsahne geworden ist. Danach immer weiter schlagen bis sich unten Flüssigkeit ansammelt (merkt man auch wenn man die Sahne in die Hand nimmt und „auspressen“ kann,

  1. Schritt
Nun das Sieb zur Hilfe nehmen. Die Sahne mit der Hand über dem Sieb auspressen bis. sie kaum noch Flüssigkeit abgibt. Schon hat man Butter. Die Buttermilch am besten noch mal durch das Sieb geben um die Restliche Butter aus der Buttermilch zu sieben. Hat man diese Reste nun auch noch ausgepresst kann man Butter wie Buttermilch in den Kühlschrank kühlen. Danach ist die Butter auch gewohnt fest.


Die ganze Prozedur hat bei mir keine 30min gedauert. Es handelt sich bei der Butter um Süßrahmbutter. Ich werde in den nächsten Tagen mal schauen, wie man Sauerrahmbutter so macht und meine Erfahrungen hier Posten.
Die Buttermilch, die ja quasi als „Abfallprodukt“ entsteht kann man wunderbar zum Backen verwenden. Ich habe z.B. das 5 Minutenbrot so abgewandelt, das ich statt Wasser jetzt die Buttermilch verwende.

Chủ Nhật, 17 tháng 4, 2011

Plastikfreie Haarentfernung

Mit der Körperbehaarung mag man es halten, wie man will, aber grade bei Frauen (allerdings auch bei Männern) herrscht ein gewisser gesellschaftlicher Druck, an bestimmten Stellen haarfrei zu sein. Die gänigste Methode ist wohl der Körperbehaarung mit dem Nassrasierer zu Leibe zu rücken - das allerdings produziert Müll, denn die Klingen wollen regelmäßig ausgetauscht werden. Die Alternativen (epilieren oder waxing) sind oft schmerzhaft, wenn das Ergebnis auch länger vorhält, und auch die Kaltwachsstreifen müssen in rauen Mengen entsorgt werden.
Eine ökologische, kostengünstige und müllarme Alternative ist das Sugar-Waxing oder Sugaring. Der Trend scheint schon seit einiger Zeit durch das Internet zu geistern, hat mich allerdings jetzt erst erreicht. Angeblich nutzten schon die Ägypter die Zuckerpaste, um sich von Körperbehaarung zu befreien. Das Prinzip ist einfach: Zucker, Zitronensaft und Wasser werden zu einer sirupartigen Masse eingekocht, die nach dem Abkühlen sehr zäh ist und sich super zur Haarentfernung eignet. Rezepte und Erfahrungsberichte geistern schon einige durch das Internet, so dass ich gerne auf das Video von lilikoilooks auf youtube verweise.



Um die Zuckerpaste herzustellen braucht es:

2 Tassen Zucker
1/4 Tasse Zitronensaft oder eine andere Säure
1/4 Tasse Wasser

Das ganze in einem Topf vermischen und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Und einige Zeit unter Rühren kochen. Wie lange die Masse kochen muss, hängt von vielen Faktoren ab. Fertig ist die Masse, wenn sie eine dunkle, goldene Farbe und eine sirupartige Konsistenz hat. Dann das ganze abkühlen lassen. Wenn die Zuckerpaste eine angenehme Konsistenz hat (nicht zu heiß und flüssig, aber auch noch nicht steinhart), trägt man das Wachs gegen die Haarwuchsrichtung auf und zieht es in Haarwuchsrichtung ab. Das Abziehen kann mit einem Stoffstreifen gemacht werden, die Masse lässt sich aber auch ohne Hilfsmittel einfach abziehen oder -rollen.

Das Sugaring ist angeblich gegenüber dem normalen Waxing schmerzfreier und auch für empfindliche Haut geeignet. Da ich mit normalem Wachs kaum Erfahrung habe, muss ich sagen, Sugaring tut schon weh, aber es lässt sich aushalten. Meine Haut ist danach durchaus gerötet und empfindlich, das hält auch einige Stunden an. Allerdings gibt es keine Hautirritationen, wie sie nach dem Rasieren auftreten können, wie kleine Pickelchen. Die Haare wachsen sehr weich wieder nach, was im Gegensatz zu Rasierstoppeln durchaus angenehm ist.

Mit relativ gerngem Aufwand und wenig Geld lässt sich eine einfache, effektive, ökologische Haarentfernung selber machen. Ich kann jeder und jedem nur empfehlen, es selbst einmal auszuprobieren.

Thứ Ba, 15 tháng 3, 2011

Apfelsaft selber machen

Inspiriert von einem Freund und Kollegen, habe ich mich im Selbermachen von Apfelsaft ausprobiert. Die Herausforderung dabei: Ich wollte es ganz ohne technische Geräte machen. 

Viele klare Säfte, die man im Handel erhält sind durch Gelantine gefiltert. Ziemlich unappetitlich, wenn ihr mich fragt. Zwar gibt es auch viele Säfte in Bio-Qualität in der Glasflasche zu kaufen, aber selbstgemacht schmeckt es (mir) immer noch am besten.

Für mich ist es wichtig, zu spüren wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden. Denn kaum etwas kann unsere Gesundheit so positiv oder negativ beeinflussen, wie unsere tägliche Nahrung. 

Als denkender, handelnder Mensch kann ich mich nicht damit zufrieden geben, dass mir von der Industrie etwas vorgesetzt wird, dass ich ohne Nachfragen konsumieren soll. Mir ist wichtig, wo die Zutaten herkommen, wie sie verarbeitet wurden, wie die Menschen behandelt werden, die an der Produktion beteiligt sind und was eigentlich drin ist.

Und das weiß ich am besten bei Dingen, die ich mit den eigenen Händen hergestellt habe.
Man braucht Äpfel, ein Sieb, einen Topf, eine Reibe und ein Tuch.

Was brauche ich, um Apfelsaft selber zu machen?


Die eigene Apfelsaftproduktion dauert etwa eine Stunde. Perfekt für faule Sonntage.


Aus 5 Äpfeln bekomme ich zum Schluss etwa 1,25 Liter Saft.

Man braucht einen großen Topf, ein Sieb, eine Reibe, ein Messer zum Entkernen und ein sauberes Leinen- oder Baumwolltuch. 

Das Tuch sollte am besten Bio-Qualität und mit Waschnüssen gewaschen sein, da der Apfelsaft sonst leicht nach Geschirrtuch schmecken kann. 
Alternativ kann man auch ein Passiertuch benutzen, wenn man denn eins hat. 

Die Äpfel werden entkernt und gerieben.
Die Äpfel werden mithilfe der Reibe ordentlich gerieben, am besten gleich in das Tuch.














Wie mache ich Apfelsaft ohne Entsafter selber?

Die Äpfel müssen nur gewaschen und entkernt werden, die Schale kann dran bleiben. 

Das Sieb in den Topf stellen, das Tuch in das Sieb legen und in diese Konstruktion nun die Äpfel reiben. Dann muss das ganze mit ein bisschen Kraft durch das Tuch gepresst werden, bis kein Saft mehr fließt.

Das Konzentrat, das dabei entsteht ist sehr süß. Ich verdünne den Saft also noch mit reichlich Wasser.

Damit der Apfelsaft länger haltbar bleibt, muss er kurz aufgekocht werden. 
Danach entweder in saubere Glasflaschen füllen oder, wenn der Saft eh nicht lange überlebt, im Topf abkühlen lassen.

Von den festen Bestandteilen der Äpfel bleibt nach dem Auspressen etwa eine Handvoll übrig. 
Diese Reste sollen sich super zum Kompostieren eignen. Wer wie wir keinen eigenen Kompost hat - der Bio-Müll freut sich auch.

Chủ Nhật, 13 tháng 3, 2011

Brot selber backen - Das 5-Minuten Brot

Was gibt es besseres zu einem gesunden Abendessen als frisches, selbstgebackenes Brot? Verdammt wenig! Und weil das Backen von Brot weder schwierig noch langwierig ist, kann es auch jeder geniessen. Unten hab ich euch mal ein Beispielrezept aufgeschrieben, so dass ihr gleich loslegen könnt. Die 5 Minuten sind zwar etwas gemogelt, weil das Brotbacken im Backofen dann doch seine Stunde braucht, allerdings ist die Zubereitung allein wirklich schnell gemacht. Und man kann sicher sein, dass das Brot während seiner kurzen Lebensdauer nicht mit zuviel Plastik in Berührung gekommen ist. Allein die Verpackung von Brötchen aus dem Supermarkt oder die Plastiktüte vom Bäcker, die gleich danach meistens wieder im Müll landet, kann man damit leicht umgehen. Und ich sage euch eins: Der Duft ist himmlisch :)

5-Minuten Brot

Zutaten:
500g Mehl
50-100g Körner nach Belieben (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…)
1 Esslöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Packung Trockenhefe
350ml lauwarmes Wasser

Elektroherd  175°C
Backzeit 60Min

Wasser mit dem Zucker und der Hefe vermischen und an einem warmen Ort kurz ruhen lassen, bis die Flüssigkeit schäumt. In der Zwischenzeit alle übrigen Zutaten verrühren. Wasser mit der Hefe hinzufügen und ca. 3 Minuten mit dem Knethaken auf höchster Stufe verrühren.
Auf mittlerer Schiene in den nicht (!) vorgeheizten Backofen stellen.

Guten Appetit!