Thứ Năm, 21 tháng 6, 2012

Ziutruspresse aus Glas


Wir lieben Zitronen. Irgendwann hätte ich irgendwo gerne mal einen eigenen Zitronenbaum. Bis es soweit ist, müssen wir unsere Zitronen wohl noch kaufen. 

Oben seht ihr unsere Zitruspresse aus Glas. Zwar kann man Zitronen auch per Hand auspressen (Studi-Single-Haushalt-erprobt), aber so eine Presse macht das ganze doch um einiges einfacher. Und teuer ist sie auch nicht. Wir haben unsere bei amazon bestellt. 

Vorher hatten wir Zitruspressen aus Plastik. Wenn man sich aber vorstellt, dass die bei jeder Benutzung mit Säure in Berührung gekommen sind, wird mir ganz anders. Und das war sicher nicht der beste Kunststoff. Glas hingegen ist säurebeständig und abriebfest. Die Zitruspresse ist auch so stabil gebaut, dass sie nicht einfach kaputt geht. Zwar hat Matthias auch schon mal eine kaputt bekommen, allerdings ist die auch aus dem Hängeschrank gefallen. Für alle, die trotzdem auf Nummer sicher gehen wollen, gibt es Zitruspressen auch aus Metall. 

Thứ Tư, 20 tháng 6, 2012

Plastikfrei genießen: Schnelle Avocado-Creme


Hier geht es nicht um Körperpflege, sondern um Essen. Und zwar leckeres.

Zur Zeit liebe ich Avocados. Schade, dass die in Deutschland nicht wachsen. Dafür achte ich darauf, dass sie wenigstens nicht aus Südamerika, sondern aus Griechenland kommen. Da ist der Weg wenigstens nicht so weit. 
Die Avocado ist sehr nahrhaft und hat einen hohen Fettgehalt, den höchsten unter den Früchten. Sie soll Neurodermitikern gut tun und gegen Muskel- und Kopfschmerzen helfen. Und überhaupt soll die Avocado ziemlich viele gute Inhaltsstoffe besitzen. 

Die Schnelle Avocado-Creme mit Basilikum ist ein leichtes Sommergericht und man kann sie gut zu Nudeln oder auf das Brot essen. Orientiert habe ich mich an diesem Rezept, über das ich bei Pinterest gestolpert bin. 



Schnelle Avocado-Creme
Dazu braucht man: 

- 1 Avocado
- etwa 1 Handvoll frischen Basilikum
- Zitronensaft nach Belieben
- Salz und Pfeffer nach Belieben

Portionen: 2
Dauer: 5 Minuten
Schwierigkeitsgrad: super einfach

Avocado halbieren, entkernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch entfernen und in eine Schüssel geben. Ein paar Spritzer Zitronensaft nach Belieben hinzufügen. Basilikum in klein zupfen und zusammen mit Salz und Pfeffer in die Schüssel geben. Das ganze mit der Gabel zerdrücken und verrühren. Falls die Avocado-Creme zu fest ist, einfach ein wenig Wasser hinzugeben. Nachmals mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Ihr könnt auch mit dem Pürierstab arbeiten, dann muss der Basilikum nicht zerrupft werden. Aber das ist gar nicht nötig, da die Avocado eine schöne, cremige Konsistenz hat. 

Die Avocado-Creme schmeckt wunderbar zu Nudeln. Wenn dann noch was übrig bleibt, wird die Avocado-Creme am nächsten Tag aufs Brot gegessen. Ich kann mir die Creme aber auch super als Dip vorstellen. 

Thứ Tư, 6 tháng 6, 2012

Brotaufstriche selber machen


Ich mache gerne Brotaufstriche selber. Das ist plastikfrei, vegan und auch noch günstiger, als vegane Brotaufstriche zu kaufen. 
Neulich bei einem veganen Frühstück, zu dem viele tolle Leute viele tolle selbstgemachte Aufstriche mitgebracht haben, gab es viele große Augen und ganz oft die Bemerkung: Super toll, aber das ist ja so aufwendig.
Ist es eigentlich gar nicht. 

Ich zum Beispiel werfe einfach immer ein paar Dinge in eine Schüssel, püriere das ordentlich durch und voilà. Meistens schmeckt das Ergebnis dann ganz gut bis richtig lecker. 
Kichererbsen und Bohnen eignen sich zum Beispiel wunderbar um Aufstriche herzustellen. Aber auch Nüsse und Kerne sind eine gute Grundlage. Die sollten vorm Verarbeiten allerdings in Wasser eingeweicht werden, damit die Konsistenz am Ende cremiger wird. 

Der Aufstrich, den ihr oben seht besteht aus Weißen Bohnen, Zwiebeln, Hefeflocken, Salz, Öl, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Kurkuma. 
Zwiebel klein schneiden und anbraten, dann alles zusammen in eine Schüssel geben und pürieren. Cremig, würzig, lecker. 

Falls ihr euch über die Plastik-Gewürze wundert. Die waren noch übrig. Wenn sie alle sind, werden neue in Glas nachgekauft. 

Mein Tipp: Probiert einfach aus. Getreu dem Motto Selber machen statt kaufen. Nehmt Gewürze, die ihr mögt, vergesst das Salz nicht. Nachwürzen kann man immer. 

Chủ Nhật, 3 tháng 6, 2012

Plastikfrei genießen: Veganer (Apfel-) Biskuit


Wenn man Biskuitböden kauft, kauft man meistens eine ganze Menge Verpackung mit, vornehmlich Plastik. Außerdem sind die meisten zu kaufenden Biskuitböden nicht vegan. 
Einen ganz einfaches Rezept für veganen Biskuit habe ich auf Chefkoch gefunden. Fast einfacher als der Weg zum Supermarkt.


Veganer Biskuit
Dazu braucht man: 

- 225g Mehl
- 150g Zucker
- 250 ml Wasser
- 6 EL Öl
- 4 TL Backpulver
- 1 Päckchen oder 1-2 TL Vanillezucker

Portionen: Springform
Dauer: 5 Minuten Zubereitung, 25 Minuten Backen
Schwierigkeitsgrad: einfach

Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig rühren. 
Den Teig in eine gefettete Springform geben und entweder ausbacken und nachher mit Früchten, Pudding und/oder Agar-Agar belegen oder, wie ich das mit dem Apfelkuchen gemacht habe, die Früchte im Teig versenken und ausbacken. 
Gebacken wird bei 180°C etwa 25 Minuten. 
Der Kuchen geht schön auf und ist ziemlich lecker. Wenn ihr einen Schokokuchen backen wollt, könnt ihr einfach 2 EL Kakao in den Teig geben. 


Thứ Sáu, 1 tháng 6, 2012

Tipps zum Plastikfreien Einkauf - Weiße Bohnen



Heute im Kaufland erspäht und gedacht: Yeah! Aus Weißen Bohnen kann man nämlich sehr leckere Dinge machen. Brotaufstrich zum Beispiel. Aber dazu ein andermal. 

Sonst habe ich fertige Weiße Bohnen immer nur in der Dose gefunden oder getrocknete in Plastikverpackung. Da kommen mir die Weißen Bohnen im Glas sehr gelegen. Gibt es in klein und groß. 

Thứ Tư, 30 tháng 5, 2012

Plastikfrei genießen: Seitan selber machen


In der vegetarisch-veganen Ernährung spielt Seitan eine besondere Rolle. Als Fleischersatz oder Fleischalternative schmeckt Seitan nicht nur gut, sondern ist auch reich an Proteinen. Seitan lässt sich vielfältig einsetzen und schmeckt auch gut vom Grill (kleiner Tipp für die Grillsaison). Allerdings ist der Seitan, den man im Bioladen oder Reformhaus kaufen kann, nicht nur teuer, sondern auch in recht viel Plastik verpackt. Auch Glutenmehl, dass um einiges günstiger ist, habe ich bisher nur in Plastik eingeschweißt gefunden. Ein Glück kann man Seitan auch selber machen. Das ganze ist ein wenig aufwendig, dafür aber viel günstiger als fertigen Seitan zu kaufen, es fällt so gut wie kein Müll an und es schmeckt einfach. Beim Rezept habe ich mich an Chefkoch orientiert. 



Seitan
Dazu braucht man: 

Für den Seitan:
- 500g Mehl
- 300ml Wasser

Für die Marinade:
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- Öl zum Anbraten
- 1l Wasser oder Gemüsebrühe
- Kräuter und Gewürze nach Belieben

Portionen: etwa 4 
Dauer: etwa 1 Stunde
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

Aus dem Mehl und dem Wasser knetet ihr in einer großen Schüssel einen Teig. Knetet etwa 10 Minuten. Das ist furchtbar lang, wenn man Muskelkraft benutzt, kommt aber dem Ergebnis zugute. 
Gebt dann lauwarmes Wasser in die Schüssel, so dass der Teig gut bedeckt ist und jetzt heißt es 30 Minuten warten. 
Nach der Ruhezeit knetet ihr den Teig in der Schüssel im Wasser. Der Teig zerfällt dabei und das Wasser wird milchig trübe. Das milchige Wasser durch ein feinmaschiges Sieb gießen und den Teig ruhig noch mal mit Wasser ausspülen. Dann wieder in die Schüssel damit und wieder mit lauwarmem Wasser bedecken. Nach ein paar Minuten den Teig erneut im Wasser kneten. Die Prozedur wiederholt ihr, bis das Wasser nur noch ganz leicht milchig ist. 
Dann den Seitan noch mal ausspülen und ordentlich ausdrücken. Der "Teig" fühlt sich jetzt irgendwie gummi- und schwammartig an. Wenn ihr bis jetzt noch nicht die Marinade gemacht habt, legt den Seitan erst mal zur Seite. 



Traditionell wird Seitan wohl in Sojasoße, Algen und Gewürzen eingelegt. Das steht noch auf der "Will-Ich-Mal-Ausprobieren"-Liste. Das Grundrezept für die Marinade, die ich bisher verwendet habe, geht wie folgt:
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne mit Öl glasig anbraten. Dann die Gemüsebrühe aufgießen und mit Tomatenmark, Salz und Gewürzen würzen. 
Auf dem Bild oben seht ihr eine Marinade mit viel Rosmarin. Neulich zum Grillen hatte ich den Seitan mit Curry und Paprikapulver eingelegt. Je nachdem, wie ihr den Seitan verwenden wollt, könnt ihr hier experimentieren. Meine Erfahrung ist allerdings, dass man nicht zu viel Salz verwenden sollte, da der Seitan das doch recht gut aufnimmt, wenn er in der Marinade zieht. 

Schneidet spätestens jetzt den Seitan in die Form, die ihr später haben wollt. Alles geht von "Schnitzel" über Würfel bis zu Streifen. 

Bringt die Marinade auf jeden Fall ordentlich zum Kochen. Das muss richtig heiß und sprudelnd kochen, damit der Seitan schön fest wird. Bei meinem ersten Versuch war ich zu zögerlich und der Seitan wurde seine gummiartige Konsistenz nicht los. Kocht den Seitan etwa 10 Minuten kräftig durch, lasst ihn dann noch mindestens 30 Minuten bei mittlerer bis kleiner Hitze ziehen. Der Seitan wird an der Stelle schon fester und größer und nimmt auch schon viel vom Geschmack der Marinade an.

Dann füllt ihr den Seitan in ein luftdicht verschließbares Gefäß - große Schraub- und Einmachgläser funktionieren ganz wunderbar - und gießt den Sud auf. Verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank für mindestens 2 Tage ziehen lassen, besser länger, da der Seitan in der Zeit noch mal fester und größer wird und natürlich den Geschmack noch mehr annimmt. 

Nach der Ruhezeit könnt ihr den Seitan grillen, panieren oder braten. Schmeckt wunderbar. Die übrig gebliebene Marinade habe ich bisher immer mit passierten Tomaten verdünnt, ein wenig angedickt und auf Nudeln gegessen.

Thứ Ba, 29 tháng 5, 2012

Testbericht: Lavaerde als Trockenshampoo

Trockenshampoo ist ja in aller Munde. Eine ganz neue Entdeckung aus den Siebzigern erobert die  Drogeriemärkte des Landes. Mit Trockenshampoos, so das Versprechen, werden die Haare ohne zu Waschen sauber und sehen gepflegt aus. Dabei soll das Wundermittelchen allerdings nicht das Haarewaschen ersetzen, sondern eher als Notlösung zwischen zwei Haarwäschen dienen. 
Dass das klappt beweisen zahlreiche Berichte im Internet, Videos auf YouTube, und und und. 

Warum man sich aber teures Trockenshampoo (am besten noch in der Sprühdose) kaufen sollte, erschließt sich mit nicht. Da gibt es doch natürlichere, verpackungsärmere und schonendere Varianten von Trockenshampoos. Getestet haben wir die Version Lavaerde

Wie funktioniert Lavaerde als Trockenshampoo?

Oben auf den Bildern seht ihr die Vorher-Nachher-Ergebnisse bei Matthias und mir. 

In der Anwendung ist das ganze recht einfach: Ein wenig Lavaerde auf den Ansatz geben, einmassieren, ausbürsten. Fertig. 

Wie sehen die Haare aus?

Das Ergebnis sind Haare, die nicht mehr fettig sind. Allerdings sind sie auch nicht frisch gewaschen und das merkt man auch. Sie sind störrischer als frisch gewaschene Haare, fast so, als hätte man irgendwelche Stylingprodukte im Haar. Vom Aussehen gehen sie allerdings glatt als frisch gewaschen durch. 
Ich habe schon öfter Lavaerde als Trockenshampoo benutzt. Mit der Methode kann man das nächste Waschen noch mal um 2-3 Tage hinauszögern. 

Matthias musste übrigens testen, weil ich wissen wollte, ob bei dunklen Haaren ein Film zu sehen ist oder die Haare heller werden. Werden sie nicht. Allerdings war Matthias nach anfänglicher Euphorie dann doch nicht so überzeugt und hat sich am nächsten morgen die Haare gewaschen. Für ihn fühlten sich die Haare komisch und nicht wirklich sauber an. Mich stört das nicht sonderlich. Ich kann meine Haare ja aber auch zum Zopf binden. 

Neben Lavaerde soll man übrigens auch Babypuder oder Maisstärke (oder auch Vanillepuddingpulver) als Trockenshampoo benutzen können. 

Fazit - Lavaerde als Trockenshampoo

Wenn es schnell gehen muss, ist Lavaerde als Trockenshampoo eine Alternative zum Haarewaschen. Allerdings sollte es eine Notlösung bleiben.