Thứ Hai, 3 tháng 12, 2012

Was ist denn hier los?

Hier ist es ganz schön ruhig geworden. 

Immer wieder erreichen uns Mails und Kommentare, die fragen, ob alles in Ordnung ist und ob denn noch mal was Neues kommt. Danke erst mal, dass ihr an uns denkt. 

Falls ihr euch fragt, warum es hier so ruhig geworden ist. 
Es ist nichts schlimmes passiert, uns geht es gut und wir sind immer noch dabei, unser Leben plastikfreier zu gestalten. 
Aber in letzter Zeit war die Luft beim Blogschreiben einfach ein wenig raus. Es gab Themen, die mehr Aufmerksamkeit gefordert haben, Freizeit, die anders gestaltet werden wollte und einfach andere Prioritäten. 

In den Monaten, in denen hier nichts passiert ist, haben wir natürlich trotzdem viel erlebt und getan. Zum Beispiel waren wir Wandern in Schweden. Das hat unseren Plastikverbrauch auch ganz schön nach oben getrieben. Wenn ihr mögt schreiben wir darüber noch einen Bericht.

Insgesamt haben wir gemerkt, dass Plastikvermeiden durchaus ein aktiver, bewusster Vorgang sein muss. Wir sind ein wenig in alte Gewohnheiten verfallen. Das wollen wir wieder ändern.

Und wir haben gemerkt, dass mit der Zeit das Interesse an dem Blog und an dem Experiment immer größer wurde und wird. Deshalb wollen wir weiter machen. Einige Projekte schwirren uns schon im Hinterkopf rum. Außerdem erhalten wir in letzter Zeit viele Anfragen von Journalist_innen, die beantwortet werden wollen. Es steht also nicht still, sondern wir sind immer in Bewegung. 

Thứ Sáu, 10 tháng 8, 2012

Weekly Plastic - Woche Fünf


[Matthias] Hier folgt Woche fünf der Dokumentation unseres Plastikmülls. Diesmal haben wir wieder mehr Plastik verbraucht als letzte Woche. Aber seht selbst:


[Matthias] Die Sahne hab ich noch in unseren Tiefkühler gefunden und lieber mal aufgebraucht. Ich hab mitlerweile auch Sahne in Glasflaschen entdeckt, leider noch nicht in Bioqualität und/oder laktosefrei. Die Dose liegt da wegen der Plastikbeschichtung auf der Innenseite. Käse brauchte ich sehr schnell für einen Auflauf (genauso wie die Sahne) und hatte ihn deshalb im Supermarkt gekauft. Das Sonnenspray fällt ein Glück nicht so oft an, ich weiß aber auch nicht, wo man sowas Plastikfrei herbekommt. Vielleicht habt ihr eine Idee? Der Tofu ist ein immer wiederkehrendes Ärgernis, aber es schmeckt halt so gut. Wir haben ja schon beim letzten Post Ideen für Alternativen bekommen und werden das demnächst ausprobieren

[Matthias] Ich hab mir mal wieder Fleisch gekauft, leider in viel Plastik verpackt, dafür in Bioqualität.  Leider haben wir in Chemnitz keine Biofleischerei, wo ich das Fleisch ohne Plastik einkaufen kann. Unserer Bioladen hat nur Wurstwaren ohne Plastik. Die Nudeln sind unsere Notration, wenn wir wieder zu faul waren welche selber zu machen. Hab dann ein paar Tage später aus schlechten Gewissen (und weil sie gut schmecken) Nudeln selbst hergestellt. Toilettenpapier ist ein echtes Problem, da haben wir wirklich noch keine Alternativen gefunden. Selbst in der Metro ist Klopapier in Plastik verpackt. Statt Sojamilch kann man auch wunderbar Mandelmilch nehmen, die man einfach selber machen kann. Leider war nur unser Mixer kaputt, so dass daraus nichts wurde.

[Matthias] Die Verpackung für die Kartoffeln ist die letzte. Jetzt kaufen wir nur noch lose Kartoffeln, sodass so eine Verpackung hoffentlich nicht mehr anfällt. Die Käseverpackung ist aus dem Biomarkt und ich bin mir nicht hundertprozentig sicher ob das wirklich Plastik ist. Ich frag bei Gelegenheit nach und hab es erstmal sicherheitshalber hier mit zugepackt. Einen Alnatura-Laden haben wir leider nicht in der Stadt. 

[Matthias] Nach der guten letzten Woche kommt diese Woche wieder mehr zusammen. Vieles fällt aber ein Glück nicht so oft an wie die Sojamilch und die Klopapierverpackung, anderes sind nur Reste wie die Sahne. Mal schauen wie es nächste Woche aussieht.

Thứ Ba, 31 tháng 7, 2012

Weekly Plastic - Woche Vier


[Matthias] Woche vier unserer Plastiksammelei, diesmal relativ kurz, weil wir diese Woche tatsächlich wenig Plastik verbraucht haben. Allerdings mit kleinen Tricks...



[Matthias] Sonntag fällt mal wieder die Käsefolie an. Ich hab jetzt aufgehört beim normalen Supermarkt Käse zu kaufen und bin dafür zum Biomarkt gewechselt. Leider haben die den Käse auch in Plastikfolie, so dass sogar ein extra Gefäß nichts bringt, da dann nur der Markt das Plastik wegschmeißt und nicht ich. Da such ich auf jeden Fall noch weiter. Wenigstens ist der Käse jetzt immer Bio und ich esse davon weniger, weil er teurer ist. Samstag gab es übrigens kein Plastik
[Stella] Tofu mal wieder. Im Glas finde ich immer nur komisch eingelegten Tofu. Hat jemand Tipps?

[Matthias] Am Montag ist das letzte "normale" Stück Käse alle geworden. Und ich hab mal wieder Fleisch gegessen, diesmal vom Fleischer gekauft. Das war auch in Papier eingwickelt, bis ich gesehen habe, das auch noch Plastik dabei war. Hab ich beim Einkaufen gar nicht bemerkt. Da ist übrigens der Biomarkt besser, weil er zumindest die Wurstwaren ohne Plastik verkauft.
[Stella] Ich hatte so Lust auf Chips und so wenig Lust, selber welche zu machen. Asche auf mein Haupt. 

 
[Matthias] Dienstag bis Freitag haben wir kein Plastik verbraucht, so dass wir diese Woche fünf Tage ohne Plastik ausgekommen sind. Man muss aber dazu sagen, das wir auch mal Pizza bestellt haben, was bei uns zwar für kein Plastik gesorgt hat, dafür aber beim Lieferservice. Ich hab  festgestellt, das wir am meisten Plastik verbrauchen wenn wir selbst was kochen. Alle Zutaten plastikfrei zu bekommen, ist nicht immer einfach, obwohl wir schon einige gute Rezepte hier auf dem Blog haben. Leider hab ich vergessen den Müll zu wiegen, gibt aber, denk ich, schlimmeres.

Thứ Ba, 24 tháng 7, 2012

Getränke - Plastik oder Glas, Einweg oder Mehrweg?

via
Dank der mittlerweile endlich angekommenen Sommerhitze trinken wir beide momentan ganz schön viel. Ich hole dann immer die Getränkekästen aus dem Supermarkt und stell immer wieder aufs neue fest, wie schwer so ein Kasten Glasflaschen mit Wasser ist. Ab und zu mogelt sich dann auch eine Plastikflasche unter, mit der leichten Gewissensberuhigung, das es ja Pfand auf die Flasche gibt und sie daher wiederverwendet wird. Doch was hat es mit Einweg- und Mehrweg-Flaschen auf sich, und sind Glasflaschen wirklich ökologischer als Plastikflaschen.

Es gibt, wie bereits erwähnt, Einweg- und Mehrwegflaschen und zwar aus Glas und Plastik. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie oft eine Flasche wieder befüllt wird und was aus ihr wird, wenn der "Lebenszyklus" beendet ist.

Glasmehrwegflaschen: Glasmehrwegflaschen werden ca. 6 Jahre verwendet und 40-50mal wieder befüllt. Danach werden sie eingeschmolzen und für anderen Glasprodukte und Flaschen verwendet. Positiv, neben dem mehrmaligen wiederbefüllen ist der Stoff Glas: die notwendigen Rohstoffe (grob gesagt Sand) ist quasi unendlich vorhanden und es ist problemlos vollständig abbaubar. Außerdem ist es geschmacksneutral, das heißt es reagiert nicht mit der Flüssigkeit in der Flasche. Der größte Kritikpunkt an Glasflaschen ist das hohe Gewicht, was sich beim Transport in eine schlechte Ökobilanz niederschlägt, sowie der Energieaufwand der zur Produktion notwendig ist. Wenigsten den weiten Transport kann man relativ einfach vermeiden, indem man regionale Produkte kauft.

Plastikmehrwegflaschen: Diese werden etwa 25mal wiederverwendet. Danach wird ein Teil der Flaschen zu neuen Plastikflaschen recycelt, das meiste geht aber in andere Bereiche wie die Kleidungsproduktion. Die Energiebilanz für den Transport ist im Gegensatz zu Glasflaschen besser, weil die Flaschen leichter sind. Deshalb empfiehlt der NABU auch Mehrwegplastikflaschen gegenüber Glasflaschen. Nachteile sind zuerst einmal, dass das Plastik mit dem Inhalt reagiert und durchlässig ist. Deshalb schmeckt Wasser für manche nach Plastik und Säfte haben bis zum Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatum Vitamine und Geschmack verloren. Und für mich ist die Vorstellung gruselig, dass ich Plastik zu mir nehme (in welchen mikroskopisch kleinen Mengen auch immer). Weiterhin sind die Ressourcen zur Plastikherstellung (Erdöl) endlich und werden immer knapper. Daneben gibt es die Müllproblematik: längst nicht jede Flasche findet ihren Weg zurück in den Supermarkt und bis sie verrottet ist, dauert es gut und gerne 600 Jahre

Glas- bzw. Plastikeinwegflaschen: Haben im Prinzip die gleichen Vor- und Nachteile wie ihre Mehrweg-Alternativen, nur das sie nur einmal verwendet werden. Somit fällt bei den Glasflaschen der hohe Energieaufwand bei der Produktion noch stärker ins Gewicht. Bei Plastikflaschen ist es die Müllproblematik, da mehr Einwegflaschen produziert werden

Daneben gibt es noch Glas- und Plastikflaschen, die ohne Pfand verkauft werden. Diese werden auch nicht wiederverwendet. Wollte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

Wie erkenne ich nun Mehrwegflaschen? Die einfachste Methode ist darauf zu achten, wie hoch der Pfand ist: 25Cent Pfand gibt es auf Einwegflaschen, 15 bzw. 8 Cent auf Mehrwegflaschen. Ansonsten steht auf den Flaschen auch drauf, ob es sich um eine Mehrwegflaschen handelt. 


Fazit: Bei uns kommen eigentlich nur Glasflaschen ins Haus, nur ab und zu kommt eine Plastikflasche mit dazu, wenn es das Getränk nicht in Glasflaschen gibt (und die Versuchung zu groß ist). Wir versuchen das aber so gut wie möglich zu vermeiden und weiter zu reduzieren. Aus meiner Recherche habe ich mitgenommen, nun mehr und besser auf Mehrwegflaschen zu achten. Mir waren die Unterscheidungsmerkmale gar nicht so bewusst. Außerdem werde ich wegen des Transports und der damit zusammenhängenden Energiebilanz mehr auf Regionalität achten, hab ich beim Mineralwasser bisher nicht getan. Ich kann allerdings auch verstehen, wenn Menschen aufgrund des Gewichtes und der Energiebilanz eher zur Plastikflasche tendieren. Letztendlich muss jede*r selbst entscheiden, was wichtiger ist. Am ökologischsten ist natürlich das Wasser aus der Leitung, das in Deutschland auch ungefährlich ist (meistens jedenfalls, manchmal sorgen alte Leitungen dafür, das es zu bleihaltig wird. Im Zweifelsfall erkundigt man sich oder lässt es testen). Wenn es noch ein bisschen Geschmack sein darf, kann ich unsere Zitronen-Melissen-Limonade nur empfehlen. 

Quellen/weiterführende Links: Ich hab mich vor allem auf die Seite des NABU gestützt, sehr zu empfehlen, wenn man noch weiterführende Fragen hat. 
Die Deutsche Umwelthilfe hat gut die Vorteile von Glasflaschen zusammengetragen.

Chủ Nhật, 22 tháng 7, 2012

Weekly Plastic - Woche Drei


[Matthias] Woche Drei in der wir unseren Plastikmüll "dokumentieren" und überlegen wie wir ihn vermeiden können. Das Vorweg: diesmal sieht es schon ganz gut aus.



[Stella] Die Kosmtikpads habe ich vor Jahren mal beim nem Gewinnspiel bekommen. Jetzt haben sie langsam angefangen, komisch zu riechen. Also mussten sie weg. 
Ich habe eine Zeitschrift abonniert. Normalerweise kommt die ganz super ohne Plastik aus. Allerdings war dieses mal so ne Nivea-Probe dabei. Dafür musste anscheinend die ganze Zeitschrift in Plastik verpackt werden. 
Also beides eher Ausnahmen. 



[Matthias] Statt Bier mit Kronkorken hab ich jetzt begonnen, Bier mit Bügelverschluss zu kaufen. Da der Verschluss aus Porzellan und Gummi besteht, ist die Flasche plastikfrei. Ich hab zwar bei Wikipedia gelesen, dass die Flaschen nur halb so oft wieder befüllt werden wie ihre Kollegen mit den Kronkorken, konnte dazu aber nichts weiter finden und verlasse mich da ungern nur auf Wikipedia. Vielleicht weiß ja jemand von euch mehr?
Kartoffeln haben wir mittlerweile lose von meinen Eltern aus deren Garten bekommen. Wenn die aufgebraucht sind, werden wir wohl weiterhin lose kaufen und somit die Kartoffelnetze vermeiden

[Matthias] Ich habe mir, passend zu den Semesterferien (...und die Hausarbeiten ignorierend), ein PC-Spiel gekauft. Die sind leider immer, ähnlich wie bei DVDs oder CDs, in Folie verschweißt. Alternativen wären  Downloadplattformen wie Steam oder gog.com. Über die Vor- und Nachteile, werde ich mal eine Beitrag verfassen. Da ich PC-Spiele auch sammle, sind die digitalen Varianten meistens keine Alternative.


[Matthias] Der Tetrapack ist das schwerste diese Woche. Leider konnte ich für Stella keinen Saft mit Eisen in Glasflaschen finden, prinzipiell gibt es den aber auch.
Wegen der Käsefolie hab ich diese Woche schon im Bioladen eingekauft in der Hoffnung eine andere Verpackung zu finden. Leider scheint es auch Plastik zu sein. Beim nächsten mal versuch ich es mit einer selbst mitgebrachten Dose.
[Stella] Ich hab Eisenmangel. Normalerweise trinke ich da den roten Saft von Rotbäckchen

[Matthias] heute gibt es keinen Plastikmüll...
[Matthias] ...am Donnerstag auch nicht...
[Matthias]... und am Freitag auch nicht (der "Fleck" ist nur ein komisch aussehender Schatten).














Daily Plastics - Woche Drei

[Stella] Na das sieht doch schon ganz gut aus. Obwohl auch noch einiges an Einsparpotential da ist.

[Matthias] Es ist schon weniger geworden doch vieles lässt sich noch einsparen (Tetrapack, Kartoffelnetz und Käsefolien) Ich denke, dass wird die nächsten Wochen noch besser.

Chủ Nhật, 15 tháng 7, 2012

Weekly Plastic - Woche Zwei


[Stella] Neue Woche, neue Plastiksammlung. Ebenso wie letzte Woche, haben wir unseren Plastikmüll gesammelt und dokumentiert. 

[Stella] Jetzt dürft ihr raten, was es am Samstag zum Mittag gab. Pizza für Faule. Statt Käse von der Theke und Passierte Tomaten aus dem Glas zu kaufen, sind wir einfach nur fix zum Supermarkt um die Ecke gegangen. Das wirkt sich natürlich auf die Plastikstatistik aus. 

[Matthias] Außerdem ist noch eine Folie vom Käse dabei, den ich immer zum Frühstück oder Abendbrot esse. Erinnert mich dran, mal im Biosupermarkt zu schauen, ob sie Käse ganz ohne Plastik haben. Mache ich nächste Woche.

[Stella] Über Sojaprodukte habe ich ja letzte Woche schon was geschrieben. Meistens leider in Plastik verpackt, aber für mich nicht wirklich vermeidbar, da Haupt-Eiweißquelle. Aber immerhin habe ich mehrere Sorten Seitan im Bio-Supermarkt entdeckt, die im Glas kommen.
Maiskolben gibt es ganz unkompliziert bei uns auf dem Markt völlig unverpackt zu kaufen. Ich konnte bei dem oben erwähnten Supermarkteinkauf nicht widerstehen. 
Die Pflaster habe ich übrigens gebraucht, weil ich mich am Samstag beim Fotografieren des Mülls an der blöden Konservendose geschnitten hab. Diese Pflaster, die ganz aus Plastik sind, hatten wir noch zu Hause. Obwohl ich mir echt nicht sicher bin, ob das so gut war. Offene Wunde... Plastik... Rebecca vom Mückeblog hat schon mal was über Pflaster geschrieben. Mit der Materie sollten wir uns also auch noch mal näher befassen. 

[Stella] Ich hab mich natürlich in die ungünstigste Stelle geschnitten. Das hat geblutet. Und diese dämlichen Pflaster taugen auch nichts. Wenn die einmal nass geworden oder abgezogen sind, halten die nicht mehr. 
Die Tomatensuppe aus der Dose war noch übrig von einem Fundus, den Matthias mir vor einiger Zeit mal ganz schnell besorgen musste, weil ich furchtbar erkältet war. Selber machen wäre die bessere Alternative.

[Matthias] Bei Zitronen bin ich zwiegespalten: Bei unseren Edeka gibt es nur entweder die Biozitronen im Netz oder die "normalen" lose. Die Zitronen brauchen wir übrigens für unsere Limonade 

[Stella] Wieder mal Heidelbeeren, diesmal aus dem Bioladen und noch mehr Pflaster. 













[Stella] Wieder mal Tofu. Ich bin dran an Tofu aus dem Glas... 














[Stella] Ha! Erster Tag komplett ohne Plastik!

[Matthias] Jaha, so sieht dann wohl die Idealvorstellung aus. Obwohl es, denk ich, schwierig wird, das immer zu erreichen.









[Stella] Ich hab mir im Reformhaus ne Tee-Probierpackung aufquatschen lassen. Gar nicht drauf geachtet, dass das ja Plastik ist. Mist. 

[Matthias] Die Kontaktlinsenreinigungsmittel werde ich wohl schwer ersetzen können. Zwar könnte ich auch eine Brille tragen, allerdings habe ich eine so starke Sehschwäche, dass nur Kontaktlinsen dafür sorgen, dass ich wirklich alles erkenne. Zum Glück reichen die beiden Fläschchen immer für ca. 2 Monate. Ich hab mir am Freitag einen gebackenen Camembert gemacht. Leider hab ich so was noch nicht ohne Plastik gesehen. Da wäre nur die Variante, den Käse selber zu machen, Marie von hinterwäldler.info hat es in diesem Beitrag mal ausprobiert. So ganz trau ich mich da aber nicht ran...

Weekly Plastic - Woche Zwei

[Stella] Hm. Neuer, trauriger Rekord. Ich glaube, die Dosen bringen Gewicht.   Insgesamt haben wir allerdings weniger Plastikteile als letzte Woche verbraucht (18 diese Woche zu 22 letzte Woche).

[Matthias] Puh, ne ganze Menge. Allerdings sind auch viele große und schwere Dinge dabei, da wirkt das Bild dann auch ganz anders. Egal, Schluss mit den Ausflüchten, wir versuchen es nächste Woche besser zu machen.


Thứ Bảy, 14 tháng 7, 2012

Plastikfrei genießen - Fenchel-Nuggets


Fenchel muss man mögen. Oder auch nicht. Ich mag Fenchel total gerne und möchte euch heute einen All-Time-Favorite von mir zeigen. Passenderweise auch plastikfrei. 

Die Fenchel-Nuggets oder auch den panierten Fenchel habe ich in meiner omnivoren beziehungsweise vegetarischen Zeit ganz normal paniert mit Ei und Semmelbröseln. Das ganze funktioniert aber auch vegan ganz wunderbar. 

Fenchel-Nuggets

Dazu braucht man:

- 1-2 Knollen frischer Fenchel, je nach Größe
- Paniermehl
- Weizenmehl
- Wasser
- Salz und Pfeffer
- Tomatenmark nach Belieben

Portionen: ca. 2
Dauer: ca. 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Eigentlich ist das ganze ziemlich simpel.

Das Fenchelgrün entfernen und zur Seite legen. Den Fenchel waschen und die einzelnen Blätter voneinander trennen. Die Stiele können ebenfalls verwendet werden. Gegebenenfalls hier die Enden abschneiden. 

Den Fenchel einige Minuten in Salzwasser garen, bis er weich, aber noch nicht verkocht ist. Währenddessen aus Mehl, Wasser, Salz, Pfeffer und nach Belieben Tomatenmark eine sähmige Masse herstellen. 

Sobald der Fenchel fertig ist, das Wasser abgießen, den Fenchel kurz abkühlen lassen. 

Die Fenchelstücke in der Mehl-Wasser-Masse wälzen, anschließen im Paniermehl wälzen. Falls die Mehl-Wasser-Mischung zu flüssig oder zu zäh ist, einfach Wasser beziehungsweise Mehl hinzufügen, bis die Masse gut am Fenchel haftet. 

In reichlich Öl anbraten. Fertig. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch etwas Fenchelgrün über die Nuggets geben. 

Die Fenchel-Nuggets passen gut zu Kartoffelbrei, Salat oder Brot. Sie eignen sich aber auch wunderbar als Snack oder Mitbringsel. Oben auf dem Bild seht ihr den panierten Fenchel mit Seitan