Chủ Nhật, 25 tháng 12, 2011

Weihnachtsgeschenke (fast) ohne Plastik

Ho Ho Ho euch allen da draußen!

Weihnachtszeit ist ja traditionell Geschenkezeit und auch Matthias und ich haben kräftig abgesahnt und natürlich auch kräftig verschenkt. 

Ein paar Dinge sind dabei, die wir in nächster Zeit  für den Blog testen und ausprobieren oder euch einfach vorstellen wollen. Neben Büchern und einer Menge Süßkram haben wir nämlich auch ganz viel nützliche, plastikfreie Geschenke bekommen. 

Ich zum Beispiel bekam Seifen. Oben auf dem Bild seht ihr stellvertretend eine riesengroße Aleppo-Seife (handgesiedet), die besonders gut für die Haut sein soll. Und meine Haut hat zur Zeit wieder ein paar Probleme mit der lästigen Neurodermitis. Perfekt.
Endlich habe ich auch eine Bürste mit Naturborsten von kostkamm. Nach einigem Überlegen habe ich mich für Wildschwein und nicht für Sisal entschieden. Das war übrigens eine Empfehlung meiner Friseurin und ich hoffe meine, doch schnell nachfettenden, Haare damit endlich dauerhaft in den Griff zu bekommen.
Außerdem gab es einen Kalender für 2012 aus Papier mit tollen Motiven von DaWanda.

Matthias durfte sich unter anderem über ein Höschen von Pants to Poverty freuen. Gar nicht so leicht kurz vor Weihnachten noch eine in "normaler" Größe zu finden. Und dann noch in der Lieblingsfarbe. 
Außerdem gab es eine Rasierseife im Holzgefäß von The Historical Barber. Jetzt fehlt nur noch ein Rasierpinsel, den sich Matthias so schnell wie möglich besorgen will. Riecht übrigens total gut, die Rasierseife. Wir werden berichten. 
Zum Testen bekam Matthias außerdem einen Miswak-Zweig (leider in Unmengen Plastik eingepackt) aus dem orientalischen Supermarkt zum Zähneputzen. Wir sind total gespannt, ob und wie das funktioniert. 



Thứ Bảy, 12 tháng 11, 2011

Testbericht: Haare waschen mit Lavaerde

Was ist Lavaerde?

Lavaerde, auch Wascherde oder Ghassoul oder Rhassoul genannt, hat erst mal mit Lava nicht viel zu tun, sondern ist (meist nordafrikanische) Tonerde. Lava kommt in dem Fall nämlich vom lateinischen lavare und bedeutet Waschen. Und man glaubt es kaum, diese Erde wäscht tatsächlich sauber

Meine Friseurin hat mir beim Beratungsgespräch zu Lavaerde geraten. Schonender kann man seine Haare nicht waschen, denn Lavaerde funktioniert ohne Tenside. Logona beschreibt das so: 
Das besondere Reinigungsvermögen von Lavaerde beruht auf einem rein physikalischen Wirkprinzip: In Verbindung mit Wasser quillt Lavaerde auf und entwickelt eine angenehm gelige Konsistenz. Ihre feinen Partikel haben eine besonders hohe Austauschkapazität. Das heißt, sie haben die Fähigkeit, Schmutzpartikel und überschüssiges Fett wie ein Löschblatt aufzusaugen und abspülbar zu machen. Aufgrund dieses besonders milden Waschprinzips der Lavaerde werden Haut und Haar niemals vollständig entfettet, wie es beispielsweise bei besonders aggressiven Tensidprodukten vorkommen kann. So werden bei einer Wäsche mit Lavaerde weder die natürliche Schutzschicht der Haare noch Säureschutzmantel oder Talgdrüsen der Haut angegriffen bzw. gereizt.

Wie benutze ich Lavaerde?

Für meine etwas über schulterlangen Haare mische ich drei Esslöffel Lavaerde mit der doppelten Menge kochendem Wasser, so dass die Konsistenz eher flüssig als fest ist. Je nachdem, wie sehr man die Tonerde verdünnt, nimmt sie wohl mehr oder weniger Haarfett auf. Die flüssige Konsistenz hat sich für meine doch recht schnell nachfettenden Haare gut bewährt. 

Die Erde kann man fast wie normales Shampoo anwenden. Also Haare nass machen, Lavaerde drauf, ein wenig die Kopfhaut massieren, ausspülen. Schäumt halt nicht. Irre lange Einwirkzeiten sollte man vermeiden, denn wenn die Erde antrocknet, löst sie sich schlechter wieder von den Haaren - Tipp von der Friseurin. Daher eignet sich die Lavaerde nicht als Haarmaske, obwohl man im Internet einiges davon lesen kann. Auch wenn sie nur kurz einwirkt, wäscht die Tonerde sauber.

Nach dem Waschen

Nach dem Waschen fühlen sich die Haare wunderbar weich an. Allerdings bleibt Lavaerde Erde, die auch kalkhaltig sein kann und damit man eventuelle Rückstände nicht im Haar behält, sollte man auf jeden Fall mit einer sauren Rinse nachspülen. 

Für eine saure Rinse verdünnt man Essig oder Zitronensaft mit Wasser. Am besten nimmt man dafür kaltes Wasser, denn ein kalter Guss nach der Haarwäsche sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht der Haare schließt und dass sie Haare glänzen.

Für mich hat sich eine Mischung aus zwei Esslöffeln Apfelessig auf einem Liter Wasser bewährt.
Anfangen sollte man mit einem Esslöffel auf mindestens einem Liter Wasser und sich dann langsam an die Konzentration herantasten, die einem persönlich gut tut.

Wie geht es den Haaren danach?

In vielen Foren oder Blogs wird berichtet, dass die Haare nach längerer Anwendung mit Lavaerde strohig und rau würden. Ich kann das nicht bestätigen. Ich benutze die Logona Lavaerde jetzt seit anderthalb Monaten (fast) ausschließlich und meinen Haaren geht es wunderbar, sie sind weich, glänzen und fallen schön. Außerdem wirkt die Tonerde entfettend und ich muss nur noch alle zwei bis drei Tage Haare waschen. Allerdings sollte man wohl Lavaerde nicht bei gefärbten Haaren verwenden... was da dran ist, kann ich leider nicht sagen, denn meine Haare waren noch nie gefärbt.

Falls die Haare aus irgendwelchen Gründen doch mal trocken und gestresst wirken, gebe ich einfach ganz wenig Öl (was gerade in der Küche rumsteht) in die Haarlängen, einwirken lassen und rauswaschen. Lavaerde schafft auch das.

Was kann Lavaerde noch?

Apropos entfettend: Lavaerde kann man auch als Trockenshampoo benutzen. Also ein bisschen Pulver in die Haare geben, einmassieren und gut auskämmen. Und das funktioniert tatsächlich. Zwar ist es nicht ganz so, als hätte man die Haare frisch gewaschen, aber die Erde nimmt das Haarfett gut auf und die Haare sehen wieder akzeptabel aus, so dass ich mich selbst ohne Zopf aus dem Haus getraut habe. Also eine gute Last-Minute- oder Notfall-Methode.

Praktisch an der Lavaerde: Man kann sie auch gleich für den Körper mit benutzen. Auch die Haut wird schön weich nach der Wäsche mit Tonerde.

Wo gibt es Lavaerde?

Die 300g Packung der Logona Lavaerde, die wir getestet haben ist leider nicht ganz plastikfrei. Der "Ausgießer" ist aus Plastik. So eine Mogelpackung. Das hab ich im Laden gar nicht sehen können, die Packung ist nämlich komplett mit Pappe verkleidet. Es gibt allerdings Großpackungen, die komplett plastikfrei sind. Weitere Hersteller, die Lavaerde anbieten sind alva, Provida und Tautropfen. Weiß zufällig jemand, ob Tautropfen Glas- oder Plastikflaschen verwendet? Auf dem Bild ist das leider nur ganz schwer zu erkennen.

Übrigens soll das ganze auch mit Erde aus einheimischen Gebieten funktionieren. Meine Friseurin hat mir erzählt, dass sie manchmal einfach beim Schwimmen in der Tonkuhle oder im Baggersee eine Hand Erde vom Boden hoch holt und sich damit die Haare wäscht. Selbst ausprobiert habe ich das aber bisher nicht. 

Einen ausführlichen Bericht zu Wirkungsweise, Abbau und Verarbeitung von Lavaerde findet man im Archiv von Schrot&Korn.

Fazit

Zwar teste ich gerade noch ein paar Alternativen, aber die Lavaerde hat definitiv das Zeug zum neuen ständigen Begleiter in der Haarpflege. Die Haare lassen sich gut kämmen, sind weich und glänzen. Zwar muss man das Pulver immer erst mit Wasser anrühren, aber da ich es morgens eh lieber ruhig angehe, stört mich das nicht. Dafür muss ich ja nur noch alle zwei bis drei Tage überhaupt Haare waschen. Auf jeden Fall Daumen hoch.

Thứ Ba, 8 tháng 11, 2011

Testbericht: Lush - Eine Zusammenfassung

Mittlerweile haben wir alle Lush-Produkte, die wir bei unserer Einkaufstour im August erstanden haben, getestet. Die Euphorie, die wir angesichts der "verpackungsfreien, grünen" Produkte damals hatten, ist mittlerweile verflogen. 

Insgesamt war Lush doch eine große Enttäuschung. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe lässt die "Glaubenssätze" von Lush doch sehr leer wirken.

We believe... in making effective products from fresh organic fruit and vegetables, the finest essential oils and safe synthetics.

Frisches Obst und Gemüse kann man zwar in den Lush-Produkten auch finden, aber neben so netten Stoffen wie Ätznatron oder Sodium Lauryl Sulfat. Und das sind nicht die einzigen bedenklichen Stoffe, die in Lush-Produkten auftauchen.
Lush ist keine zertifizierte Naturkosmetik, aber das grüne Image, dass sie sich selbst geben, lässt das schnell vergessen. Besonders leer wirkt da der "Glaubenszusatz"

We also believe words like "fresh" and "organic" have an honest meaning beyond marketing

"Frisch" und "Bio" haben also eine Bedeutung jenseits von Marketing. Leider macht Lush für mich den Eindruck eben genau diese Wörter als Marketinginstrument zu benutzen, warum sonst so gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in grünem Image verpackt? 

Natürlich ist nicht alles bei Lush schlecht. Es gibt durchaus unbedenkliche Produkte. Auch die Einsparung von Verpackungsmüll ist natürlich wunderbar. Außerdem sind die Produkte vegetarisch und ohne Palmöl hergestellt. Das alles sind natürlich wunderbare Ansätze, aber auch nichts, worauf Lush ein Patent hätte. Haarwaschseifen gibt es zum Beispiel auch von unbekannteren Unternehmen - und das gar nicht zu knapp, die Suchmaschine der Wahl hilft beim Finden. 

Außerdem konnte uns die Wirksamkeit der Lush-Produkte nur zu etwa 40% überzeugen. Für den doch sehr hohen Preis (und dann ist es noch nicht mal Naturkosmetik) sehr enttäuschend. Und das trotz synthetischer, aggressiver Inhaltsstoffe. Wollen wir das unserem Körper wirklich antun?

Fazit: Die Idee, verpackungsfreie, vegetarische Produkte anzubieten, ist wunderbar. Allerdings versteckt sich Lush hinter einem grünem Image, dem sie leider überhaupt nicht gerecht werden. 
Das Prinzip der Verpackungsfreiheit findet man auch bei unbekannteren Herstellern, die tatsächlich mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau und ohne synthetische Inhaltsstoffe arbeiten.

Thứ Sáu, 4 tháng 11, 2011

Plastikfreies Deo

Wenn es um plastikfreie Deodorans geht, hat man ausnahmsweise mal eine große Auswahl an möglichen Produkten. So gibt es neben vielen "normalen" Deos aus der Drogerie, die meist bis auf den Deckel und den Sprühkopf plastikfrei sind, auch andere, exotischere Produkte, wie das Coconut Deodorant Puder von Lush. Das wollen wir euch heute vorstellen, sowie den Deo-Zerstäuber Limette Salbei von Alverde und das Anti-Transpirant von Hidrofugal. All die Zerstäuber sind Pumpsprays, da muss man sich um die Atmosphäre dann auch keine Gedanken mehr machen.

Coconut Deodorant Puder von Lush

Das Puder hatten wir bei unserer großen Einkaufstour bei Lush erworben und seitdem immer mal wieder in Benutzung. So richtig glücklich wurden wir damit nicht: Komischerweise wirkte der Puder bei täglicher Benutzung ein bis zwei Tage. Am dritten Tag nahm die Wirkung ab und es entstand Schweißgeruch. Deshalb ist der Puder eigentlich nicht zu empfehlen, auch wenn der Kokosgeruch mir persönlich sehr gut gefällt.
Von den Inhaltstoffen her ist alles OK, die Hauptbestandteile sind Stärke und Magnesiumcarbonat.

Auch die 2 Mädels vom Mückeblog haben ein Deo von Lush getestet, hier findet ihr ihn.

Deo Zerstäuber Limette Salbei von Alverde

Der Zerstäuber von Alverde hat den ganz großen Pluspunkt, dass er kontrollierte Naturkosmetik ist sowie vegan (obwohl mir nicht ganz klar ist, welche tierische Produkte in einem Deo stecken können). Es werden desweiteren auf synthetische Duft -, Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet, sowie auf Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis. Der Duft ist wie bei dem Namen zu erwarten zitronig. Die Wirksamkeit ist allerdings nicht ganz optimal. An sehr heißen Tagen, oder wenn man aus anderen Gründen viel Schwitzt wirkt das Deo nicht hundertprozentig. Daher können wir das Deo nicht voll und ganz empfehlen. 

Anti-Transpirant Zerstäuber von Hidrofugal

Der Hidrofugal Zerstäuber verzichtet anders als der Zerstäuber von Alverde auf Alkohol und setzt auf Mineralien. Auch er kommt ohne Farb- und Konservierungsstoffe aus, allerdings handelt es sich nicht um Naturkosmetik. Das Deo soll zwar duftneutral sein, hat aber doch einen leicht süßlichen Geruch (wenn auch nicht stark) und hat Parfüm als Bestandteil. Die Bestandteile sind  größtenteils Wasser und Mineralien. Achten sollte man auf das Aluminiumchlorohydrat, da dieses Brustkrebs verursachen soll. Das ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt und dementsprechend umstritten. Außerdem soll durch das Alu die gelben Flecken entstehen die sich an der Kleidung unter den Achseln bilden.
Bezüglich der Wirksamkeit haben wir bei diesem Deo das beste Ergebnis erzielt. Wir konnten es zwar noch nicht im Hochsommer testen allerdings hält die Wirksamkeit auch, wenn man dicke Klamotten an hat.

Deo Zerstäuber Wasserlilie von CD 


Als letztes wäre da noch der Deo Zerstäuber von CD. Auch der basiert auf Alkohol. Funktioniert hat er gut, es gab keine unangenehmen Gerüche. Leider hatt er bei Ökotest nur "ausreichend" abgeschnitten, was vor allem an den Duftstoffen und den verwendeten Phthalaten liegt, die Allergien auslösen können.

Fazit: Die verschiedenen Deos haben uns alle nicht so ganz glücklich gamacht. Daher sind wir noch auf der Suche nach einer guten plastikfreien und ökologischen Alternative zu konventionellen Deos. Es gibt einige Rezepte zum selber machen von Deos die wir gerne ausprobieren möchten. Dazu demnächst mehr auf unserem Blog.
Dennoch, wem selbermachen zu viel Arbeit ist, hat wenigstens viele fast plastikfreie Alternativen aus der Drogerie. Wie hoffen, wir konnten euch da die Entscheidung etwas leichter machen.

Thứ Ba, 1 tháng 11, 2011

Öko-korrekter Loop-Schal von Häkeley

Wenn etwas gut ist, dann sollte man darüber reden. Gut ist: Mein neuer Winterschal. 

Ich selbst kann leider nicht stricken. Aber ich liebe Handgemachtes, also muss ich mir regelmäßig jemanden suchen, der für mich das ein oder andere Teil strickt, häkelt oder näht. In meiner näheren Verwandtschaft beherrscht leider nur meine Großtante die Nadeln, die ich allerdings nicht so oft belästigen will. Sonst haben wir leider nicht so viel miteinander zu tun. Mal davon abgesehen, dass sie etwa 350km von mir entfernt wohnt.

Also kaufe ich ab und zu einfach Strickwaren im Handel. Am liebsten natürlich in Bio-Qualität und mit nachvollziehbaren, guten Produktionsbedingungen. Dass es das leider nicht an jeder Ecke gibt, ist (leider) klar.
Deshalb bin ich froh, über das große, weite Internet. Da hab ich nämlich auf DaWanda, dem großen Marktplatz für Selbstgemachtes, Evas kleinen Shop Häkeley gefunden. Da gibt es tolle Häkelware mit Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (Achtung, leider nichts für Veganer*innen). Eva verzichtet konsequent auf synthetische Beimischungen und arbeitet nur mit natürlichen Materialien.

Und das merkt man auch. Mein neuer Loopschal ist kuschelweich und hält wunderbar warm. Er fällt schön üppig und die Farbe ist auch sehr, sehr schön (Moosgrün hatte bisher wenig Platz in meinem Kleiderschrank). Ich denke, der Schal wird mir ein treuer Begleiter über die Wintermonate sein. Ich überlege aktuell sogar, ob ich noch die passende Mütze bestelle...

Der Schal kam übrigens in einer Bioplastiktüte. Prinzipiell eine schöne Sache, auch wenn Bioplastik neben Vorteilen natürlich auch einige Nachteile hat. Insgesamt aber sehr wenig Müll durch das Versenden. Bloß die Versandtasche, die man ja durchaus noch mal wiederverwenden kann. Ansonsten kommt der Schal komplett ohne Verpackung.

Thứ Tư, 26 tháng 10, 2011

Testbericht: veganic.de - Ungewollter Plastikmüll

Kennt ihr schon Biodeals? Das ganze funktioniert ähnlich wie Groupon, aber halt in Bio. Es gibt also wechselnde Angebote, Rabatte oder Gutscheine von verschiedensten Anbietern aus der Bio-Branche. 

Neulich haben wir für 7,50€ einen 20€-Gutschein von veganic.de ergattern können. In dem veganic-Onlineshop gibt es vegane Lebensmittel, die zum größten Teil aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Zwar sind, wie im normalen Bio-Laden auch, viele Lebensmittel nur in Plastikverpackung zu bekommen, wir wollten aber vor allem vegane Streichcremes in Schraubgläsern bestellen. So weit also kein Problem. 

veganic hat ein schönes, großes Angebot an Lebensmitteln. Neben großen, bekannten Herstellern, gibt es auch Produkte von unbekannteren Unternehmen. Das bringt Abwechslung auf den Teller. Leider kann man die Produkte nicht nach Preis und/oder Hersteller sortieren, wie man das von anderen Webseiten kennt. Es gibt zwar eine Suche, einfach mal durch den Shop stöbern wird dadurch aber leider zur Geduldsprobe.Wir haben natürlich trotzdem alles gefunden, was wir uns gewünscht haben und auch das ein oder andere spannende Produkt, das wir noch nicht kannten. Also bestellen.

Nach ein paar Tagen kam die Lieferung auch schon bei uns an und wir reißen freudig den CO2-neutral versendeten Karton auf und sehen mit Wohlwollen Papp-Polster-Schnipsel. 

Als wir dann jedoch weiter wühlen stellt sich bald Ernüchterung ein. Alles Plastik. Die Artikel sind alle einzeln in Luftpolsterfolie eingewickelt. Muss das denn sein? Die Unmengen an Pappschnipseln hätten wahrscheinlich auch gereicht, um die Schraubgläser vor dem Bruch zu sichern.

Und der eine Tofu, den wir bestellt haben, kommt in einer riesigen (demeter-) Kühltasche mit Kühlakku. Auch das ist für mich absolut unnötig. DHL schafft es in der Regel, Pakete und Päckchen innerhalb von ein bis zwei Tagen auszuliefern. Das hätte so ein Tofu durchaus ausgehalten. Grade bei den aktuellen Temperaturen.

Das war übrigens unsere zweite Bestellung bei veganic.de. Bei der ersten Lieferung waren statt der Pappschnipsel diese großen Plastik-Luftpolster im Karton. Und irgendwas musste anscheinend auch gekühlt werden, denn wir haben jetzt zwei Kühltaschen und zwei Kühlakkus. Vielleicht können wir ja was davon zurückschicken?

Fazit: Eigentlich ein schöner Shop, mit einem schönen Angebot. Aber warum, liebe veganics, müsst ihr so viel Plastik benutzen? Der Müll, der da entsteht ist uns leider zu viel. Da werden wir wohl zukünftig eher woanders bestellen.

Chủ Nhật, 23 tháng 10, 2011

Haare waschen mit Kastanien

Irgendwann mussten die Kastanien ja versagen. Meine Haare wasche ich damit jedenfalls nicht mehr. Aber immerhin: Wäschewaschen, Geschirrspülen, Putzen. Da ist es vielleicht nicht so schlimm, dass die Kastanien nicht als Shampoo taugen. 

Es gibt Leute, bei denen funktioniert die Kastanien-Haarwasch-Variante anscheinend sehr gut, ich gehöre allerdings offensichtlich nicht dazu. 

Dank meines experimentierfreudigen Wesens habe ich versucht sowohl mit dem Sud, als auch mit den getrockneten Kastanien in Pulverform die Haare zu waschen. Von der Pulvervariante rate ich an dieser Stelle dringend ab. Es ist verdammt schwer, die Kastanienstück wieder aus dem Haar zu bekommen. Ich habs ausporbiert, damit ihr es nicht machen müsst.

Aber egal, welche Variante ich ausprobiert habe, die Haare sind einfach für mich nicht zufriedenstellend sauber geworden. Sie waren nach dem Waschen immer noch fettig. Das soll nicht so sein und das war auch wirklich unangenehm. Außerdem ließen sich meine Haare schlecht kämmen und ich hatte das Gefühl, als wären irgendwelche Rückstände in den Haaren geblieben. Und das trotz sauren Nachspülens.

Fazit: Ausprobieren kostet nichts (in dem Fall tatsächlich nicht), aber Kastanien sind für mich definitiv nicht zum Haarewaschen geeignet. Bleibt mehr übrig zum Wäschewaschen.